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Naturparkverwaltung in Warin : Auf sicherer Brücke über die Warnow

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Die Ranger Krüger, Rossow und Erlebach haben in dieser Woche die Brücke über die Warnow bei Groß Görnow, die ein Teil eines belebten Wanderwegs im Naturschutzgebiet ist, repariert.

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erstellt am 07.Apr.2011 | 12:55 Uhr

"Pünktlich zur Saison ist alles wieder in Ordnung", freute sich gestern Jan Lippke, stellvertretender Leiter der Naturparkverwaltung in Warin. Die Ranger Mario Krüger, Margot Rossow und Birgit Erlebach haben in dieser Woche die Brücke über die Warnow bei Groß Görnow, die ein Teil eines belebten Wanderwegs im Naturschutzgebiet ist, repariert.

Mitte der 1990er-Jahren war die Fußgängerbrücke völlig erneuert worden. Und offensichtlich damals auch in einer soliden Ausführung. Die Pfähle und die Träger sind aus Eiche. Und sie halten nach wie vor, wie die Naturparkverwaltung weiß, nachdem sie einen Baufachmann aus Sternberg, Jochen Gülker vom Bauamt, zu Rate gezogen hatte. Auch der Belag aus Douglasie war recht hochwertig. Doch mittlerweile wurden diese Rundhölzer morsch. "Wahrscheinlich sind auch Pferde rübergeführt worden", so Jan Lippke. Dafür sei die Brücke nicht gedacht.

Die Stadt Sternberg hat in den vergangenen Jahren jeweils vor der Saison Reparaturen vorgenommen, erklärte gestern Bauamtsleiter Gülker. Das betraf den Austausch defekter Hölzer am Belag wie auch die Instandsetzung der Geländer.

Die Naturparkranger setzten jetzt zur Generalreparatur an, indem sie den gesamten alten Belag abnahmen und durch neue Fichtenhölzer ersetzten.

Die Naturparkverwaltung nutzt das Warnowdurchbruchstal für Führungen. Wenn die Ranger hierher einladen, ist das Interesse stets groß. In diesem Naturschutzgebiet gibt es beispielsweise eine baumbrütende Dohlenkolonie, berichten die Ranger. Und hier existieren auch einige der letzten reproduzierbaren Bestände der Bachmuschel.

Nachdem im vergangenen Jahr die Fußgängerbrücke über die Warnow bei Klein Raden komplett erneuert wurde, ist auch der beliebte Rundwanderweg durch das Warnowtal wieder passierbar. Besucher können ihr Auto auf dem Parkplatz vor dem Naturschutzgebiet bei Görnow abstellen, sind dann in wenigen Schritten im Warnowtal, überqueren die gerade reparierte Brücke, spazieren auf der einen Seite des Flusses Richtung Klein Raden, gelangen über die dortige Brücke auf das andere Warnowufer und wandern dann zum Ausgangspunkt zurück.

Im Sinne der Spaziergänger lässt Landwirt Hans Diederichs einen Streifen entlang seiner Flächen unberührt, berichtet Jan Lippke. Die Naturparkranger haben für die Besucher des Warnowdurchbruchstals Informationstafeln aufgestellt. In nächster Zeit soll eine Beschilderung der Wanderwege folgen. Zumal es mehrere Wege entlang der Warnow gibt. Eine längere Schleife führt von Groß Görnow Richtung Sternberger Burg.

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