Arbeitslosigkeit sinkt auf niedrigsten Mai-Wert seit 1991

svz.de von
29. Mai 2008, 01:47 Uhr

Kiel/Schwerin - Die Arbeitslosigkeit in Mecklenburg- Vorpommern ist auf den niedrigsten Mai-Wert seit 1991 gesunken. Wie die Regionaldirektion Nord der Bundesarbeitsagentur am Donnerstag in Kiel mitteilte, waren im zu Ende gehenden Monat 125 000 Menschen ohne Beschäftigung. Die Quote betrug 14,3 Prozent. Vor einem Jahr waren im Nordosten noch 147 300 Erwerbslose gezählt worden, die Quote hatte bei 16,6 Prozent gelegen. Das bedeutet einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 22 300 innerhalb eines Jahres. Im Vergleich der Bundesländer hat Mecklenburg-Vorpommern die „rote Laterne“ wieder abgegeben und liegt nun wieder vor Sachsen-Anhalt.

Gesamtdeutsche Zahlen
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai um 131 000 auf 3 283 000 gesunken. Das waren 529 000 weniger als vor einem Jahr, berichtete die Bundesagentur für Arbeit (BA).

Die Arbeitslosenquote ging um 0,3 Punkte auf 7,8 Prozent zurück. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 9,1 Prozent gelegen. Der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, sagte, die Arbeitslosigkeit sei im Mai zurückgegangen, allerdings weniger stark als erwartet.

Trotzdem halte die positive Grundtendenz am Arbeitsmarkt an. Die Beschäftigung wachse weiter und die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften bewege weiterhin sich auf hohem Niveau.


Brandenburg


Auch die Arbeitslosenzahl in Brandenburg ist im Mai weiter gesunken. Am Monatsende waren 177 806 Menschen erwerbslos gemeldet, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte. Das waren 9263 weniger als im April und 24 791 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote im Land sank um 0,7 Prozentpunkte auf 13,2 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 15 Prozent gelegen. Die Zahl der offenen Stellen betrug Ende Mai landesweit 13 791; das waren 762 weniger als vor einem Jahr.
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen