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Neuer Trakt soll Platzprobleme lösen : Anbau wertet Pahlhuus Zarrentin auf

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Schwere Technik bestimmt derzeit das Geschehen auf dem Areal am Info-Zentrum Pahlhuus des Unesco-Biosphärenreservates Schaalsee. Bauleute der MTG sind hier am Werk.

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erstellt am 28.Jul.2011 | 10:56 Uhr

Schwere Technik bestimmt derzeit das Geschehen auf dem Areal am Info-Zentrum Pahlhuus des Unesco-Biosphärenreservates Schaalsee. Bauleute der Mecklenburgischen Tiefbaugesellschaft mbH Brüel (MTG) sind hier am Werk: Gunther Richter setzt den Bagger ein, Thomas Stoll bedient unterdessen den Rüttler. Sie sind dabei, die Bodenplatte mit einer entsprechenden Verdichtung vorzubereiten, sozusagen als notwendige Vorarbeiten für die in den nächsten Tagen beginnende Gründung für ein wichtiges Bauprojekt. Das Pahlhuus erhält einen Anbau, in dem neu zu errichtenden Gebäudetrakt sollen die Mitarbeiter der Umweltbildung und auch die Ranger Platz finden. "Wir freuen uns, dass es nun endlich losgeht", war von Rainer Mönke, dem stellvertretenden Leiter des Amtes für das Unesco-Biosphärenreservat Schaalsee, zu hören. "Geplant war dieses Vorhaben schon länger, angedacht war, mit dem Anbau schon im vergangenen Jahr zu beginnen. Aber da waren die Mittel im Landeshaushalt noch nicht verfügbar, und so musste das Projekt halt noch warten."

Mit dieser Erweiterung soll das Platzproblem für die Mitarbeiter im Amt entschärft werden. "Als das Haus Mitte der 90er-Jahre gebaut wurde und wir 1998 eingezogen sind, war dieser Standort für 15 Mitarbeiter gedacht. Inzwischen ist die Beschäftigtenzahl auf über 30 gewachsen. Gerade der Bereich Umweltbildung ist da sehr beengt, wir haben auch große Probleme mit der Lagermöglichkeit für die Aktenablage, auch ein Archivplatz ist wichtig, zudem soll es einen Arbeitsraum für Praktikanten im neuen Anbau geben", so Rainer Mönke.

Der kastenförmige Anbau wird natürlich im gleichen Design wie das Pahl huus errichtet und ebenso auf Pfählen stehen. Eine Rampe soll behinderten Besuchern einen Zugang ermöglichen. Im Anbau selbst wird es neben Arbeitsräumen, einem Lager- und Trockenraum geben, Sanitärräume und Raum für Arbeitsmaterialien komplettieren die Ausstattung. "Die Inneneinrichtung müssen wir selbst übernehmen, alles andere, von der Planung bis zur Bauausführung und Finanzierung liegt beim Betrieb für Bau und Liegenschaften (BBL) Mecklenburg-Vorpommern", ergänzt Rainer Mönke. Der stellvertretende Amtsleiter hofft, das neue Gebäude noch vor dem Winter übernehmen zu können und sich dann die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter der Umweltbildung nachhaltig verbessern. Denn dieser Bereich ist in den letzten Jahren enorm gewachsen, hat zunehmend an Bedeutung gewonnen. "Wir bieten den Kindern und Jugendlichen eine Reihe von verschiedenen Umweltprojekten, Veranstaltungen und Projekttagen. Dazu gehören ,Natur macht Spaß wo ganze Schulklassen einbezogen werden, und auch das Angebot Junior Ranger", so Rainer Mönke.

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