Altpapier-Behälter müssen bis Freitag aus dem Straßenraum verschwinden

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15. April 2008, 08:14 Uhr

Schwerin - Wenn nicht gerade Abfuhr-Termin ist, sollen keine blauen Altpapiertonnen mehr auf Schwerins Straßen und Gehwegen abgestellt sein. Die Stadtverwaltung hatte nach mehreren Beschwerden von Bewohnern und Ortsbeiräten eine Frist gesetzt, nach der die 240-Liter-Behälter aus dem Verkehrsraum, sprich von Bürgersteigen oder Straßen, verschwinden sollen. Diese läuft am kommenden Freitag Punkt Mitternacht ab.

Seitdem Ende Februar die Altpapier-Sammeltonnen von drei verschiedenen Anbietern im Stadtgebiet aufgestellt wurden, behinderten sie an vielen Stellen vor allem die Fußgänger und störten das Erscheinungsbild der Stadt erheblich. Nach der konkreten Aufforderung der Stadtverwaltung zum „Beräumen“ sind in den vergangenen Tagen bereits viele 240-Liter-Container verschwunden – aber eben nicht alle.

Für die Schweriner Hausbesitzer gilt nun: Wer seine blaue Tonne als Sammelbehältnis für Altpapier behalten möchte, muss sie spätestens in den nächsten Tagen im Keller, auf dem Garten oder Hinterhof verstauen und darf sie nur zu den Abfuhrtagen einmal im Monat an die Straße rollen. Wer sie nicht nutzen möchte, kann die Altpapiertonne dort stehen lassen, wo die Entsorgungsfirmen SAS, Alba oder Gollan sie aufgestellt haben. Die Unternehmen sind in der Pflicht, die unaufgefordert angebotenen Tonnen zurückzunehmen.

Am Montag, 21. April, wird dann der Kommunale Sicherheits- und Ordnungsdienst in Sachen blaue Tonnen aktiv, erklärt Dr. Bernd Smerdka, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement. Die Damen und Herren in den dunklen Jacken verteilen dann sozusagen Knöllchen an alle immer noch auf den Gehwegen postierten Tonnen. Die Entsorger werden benachrichtigt, eventuell wird ein Ordnungsgeld verhängt. Können die Firmen nachweisen, dass die betreffende Tonne vom Hausbesitzer gewünscht ist, geht der Schwarze Peter an ihn.

Die Mitarbeiter des KOSD werden von Montag an zuerst in der Schelfstadt „auf Tonnen-Streife“ gehen, die übrigen Stadtteile folgen. Bei Bedarf werde der KOSD dabei auch noch Unterstützung durch Kräfte der Arge erhalten, so Smerdka.

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