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Wismar : Alle Seezeichen arbeiten mit Sonnenenergie

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Die Ära der gasbefeuerten Seezeichen an der deutschen Ostseeküste ist zu Ende. Mit der Tonne 47 wurde gestern in Wismar die letzte beleuchtete Markierung gegen ein solarbetriebenes Seezeichen ausgetauscht.

svz.de von
erstellt am 28.Apr.2011 | 02:12 Uhr

Die Ära der gasbefeuerten Seezeichen an der deutschen Ostseeküste ist zu Ende. Mit der Tonne 47 wurde gestern in der Wismarer Hafeneinfahrt die letzte mit Propangas beleuchtete Markierung gegen ein solarbetriebenes Seezeichen ausgetauscht. Seit 2004 wurden an der deutschen Nord- und Ostseeküste rund 850 Leuchttonnen auf Solarenergie umgerüstet, wie Henning Dierken, Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lübeck, sagte. Allein zwischen dänischer und polnischer Grenze kennzeichnen 1800 Tonnen die Seewege über die Ostsee. Davon sind 470 Tonnen beleuchtet - nunmehr komplett mit umweltfreundlichen Solarmodulen.

Bei Arbeiten an Oberleitungen in Nordvorpommern ist ein Mann in eine Kabeltrommel gezogen und lebensbedrohlich verletzt worden. Der 25-Jährige war gestern nahe Müggenwalde mit dem Aufrollen von Leitungen mittels einer Winde beschäftigt, wie die Polizei mitteilte. Dabei verfing er sich im Kabel und wurde eingeklemmt. Zwei Männer hörten die Hilferufe und stellten die Maschine ab. Ein Rettungshubschrauber brachte den Verletzten ins Greifswalder Klinikum.

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