Aidaluna eröffnete in Warnemünde die Kreuzfahrt-Sommersaison

Die Aidaluna, jüngster Neubau der Rostocker Kreuzfahrtreederei, eröffnete am Freitag in Warnemünde die Sommersaison. Der Kurs zur ersten Reise ist nach Tallinn abgesteckt.

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08. Mai 2009, 07:39 Uhr

Rostock | Kapitän Lutz Leitzsch (59) war begeistert. Die Rostocker hatten dem neuen Kreuzliner der Kussmund-Flotte einen herzlichen Empfang bereitet. Ein Bootscorso begrüßte das Schiff bereits am frühen Morgen auf See. Fünf Schlepper, ein Feuerlöschboot und etliche Fahrgastschiffe geleiteten das Schiff zum Warnemünder Kreuzfahrtterminal. Während Passagiere von einer Kurzreise, die von Kiel nach Oslo und Kopenhagen führte, von Bord gingen, machten wir uns mit der neuen Aidaluna näher bekannt.

Sie ist die dritte von insgesamt sechs Neubauten aus der Meyer-Werft. Von der äußeren Gestalt gleicht sie ihren Vorgängerinnen wie ein Ei dem anderen. Details sind aber durchaus verändert, andere Farben bestimmen die Szenerie und weitere Innovationen bereichern die Ausgestaltung.

Kapitän Lutz Leitzsch treffen wir auf der modernen Brücke des Schiffes. Der gebürtige Thüringer ist im Ostseebad Wustrow aufgewachsen und inzwischen seit vielen Jahren in Rostock beziehungsweise im Umfeld der Hansestadt heimisch. Seine seemännische Laufbahn begann 1967 auf einem Ausbildungsschiff der Deutschen Seereederei. Er ging mit verschiedenen DSR-Frachtern auf Afrikafahrt. Sein erstes Kommando als Kapitän eines Passagierschiffes war 1995 auf der "Arkona". Zwei Jahre später führte er die erste "Aida", nunmehr seit Indienststellung am 16. März die Aidaluna und somit 620 Leute, die hier für das Wohl und Wehe der Passagiere im Einsatz sind.

Als Neuheit findet sich auf dem Sonnendeck eine acht mal 4,5 Meter große Videowand. Ein LED-Screen bietet Shows in Kinoformat. Im imposanten Theatrium sind sie original zu sehen. Ein riesiger Wellness bereich empfängt die Gäste. Selbst ein Galerie fehlt nicht. Hier stellte gerade der Pop-Art-Maler James Rizzi aus. Dass Aida Cruises auch auf gutem Umweltkurs ist, sehen wir im Maschinenraum, wo treibstoffsparende Technologien und Anlagen für hohe Energieeffizienz und verringerte Emissionen sorgen.

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