Abgewickelt: Der Streit ums Staatsexamen

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17. August 2010, 07:29 Uhr

Die Immatrikulation an der Uni Rostock für die klassische Juristenausbildung mit Abschluss Staatsexamen endete bereits 2008. Das Bildungsministerium hatte zuvor einen Vergleich der beiden Universitäten des Landes in Rostock und Greifswald veranlasst, der darauf abzielte, doppelte Studiengänge abzuschaffen und so Kompetenzen an jeweils einem Ort zu bündeln. Dabei verlor Rostock die Juristenausbildung mit dem Abschluss Staatsexamen an Greifwald und sicherte sich selbst die Ausbildung der Lehrer. Die Uni Greifswald nimmt allerdings bis heute Lehramtsstudenten auf. Prof. Wolfgang Schareck, Rektor der Rostocker Universität, sagt: „Diese Zielvereinbarung in dem Vergleich wurde damals nicht schriftlich festgehalten.“ Der Plan des Bildungsministeriums, die Jura-Studenten aus Rostock nach Greifswald zu holen, ist nicht aufgegangen, denn die meisten Betroffenen sind statt nach Greifswald an andere Unis außerhalb des Landes gewechselt.

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