5,5 Millionen Euro für Seniorenresidenz

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05. Oktober 2008, 09:42 Uhr

Rostock - Die ersten Möbelwagen rollen bereits in Kürze vor die Schlesinger Straße 38 und 39. Zu diesem Zeitpunkt beziehen einige der neuen Mieter den ersten Teil der neuen Seniorenresidenz. 5,5 Millionen Euro investiert der Rostocker Bauunternehmen Andreas Radau ins Vorhaben.

„Sechs Wohnungstypen entstehen hier“, sagt Peter Pesselt, dessen Immobilienfirma für die Vermietungen zuständig ist. „Die Wohnungen sind zwischen 35 bis 60 Quadratmeter groß“, sagt er. Das Haus ist überwiegend seniorengerecht ausgestattet, verfügt über Fahrstühle, die Flure sind breitflächig angelegt, damit dort Rollatoren oder Rollstühle der Bewohner Platz finden.

Da es sich um Betreutes Wohnen handelt, werden die Wohnungen nur an betagte Interessenten vergeben. Die Trägerschaft für das Haus und den 170 Quadratmeter großen Clubraum im Erdgeschoss hat die Volkssolidarität übernommen, die dafür eine Betreuungspauschale bekommt. Spezielle Serviceleistungen erwerben die Bewohner zusätzlich.

„Der bisher jüngste Mieter ist 68 Jahre, dann geht es bis in die Achtziger“, sagt Makler Pesselt. Zum Standard gehören Fahrstuhl, Balkone, Abstellräume, Einbauküchen, ebenerdige Duschen mit Fenster, Waschmaschinenanschluss, Kabelfernsehen, Telefon- und ISDN-Anschluss.

Der zweite Teil wird im nächsten Frühjahr fertig gestellt. „Auch die Häuser 40 und 41 konnte das Unternehmen erwerben und ins Konzept eingliedern“, sagt Pesselt. Der Hof an der Rückseite des Hauses soll für die neuen Bewohner als grüner Außenbereich gestaltet werden und ist über den Clubraum erreichbar.
Als Plus der Residenz wertet Pesselt die Nähe zum Bahnhof und die ruhige Lage. Einkaufsmöglichkeiten und einige Dienstleister wie Ärzte und Apotheke gebe es am nahe gelegenen Platz der Freundschaft.
Jeden Mittwoch von 14 bis 14.30 Uhr gibt es Besichtigungen der Musterwohnung im Erdgeschoss. Ein Fest ist für den 12. Oktober von 11 bis 14 Uhr. „Da können neue Bewohner, Interessenten und Leute aus der Nachbarschaft miteinander feiern“, sagt Pesselt.

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