28-Jährige in Malchow wurde erschlagen - Partner bestreitet Tat

von
12. Januar 2009, 01:10 Uhr

Malchow/Neubrandenburg - Die 28-jährige Frau, die am Wochenende in Malchow (Müritzkreis) Opfer eines Gewaltverbrechens wurde, ist erschlagen worden. Bei ihr seien innere Blutungen festgestellt worden, sagte der Sprecher der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft, Gerd Zeisler, am Montag.

Diese ließen auf „stumpfe Gewalt“ schließen. Ob es Schläge oder Tritte waren oder ob ein Tatwerkzeug verwendet wurde, wisse man noch nicht. Der 25 Jahre alte Tatverdächtige - der Lebenspartner des Opfers - bestreite bisher die Tat. Er habe aber angegeben, dass niemand weiter in der Wohnung gewesen sein soll.

Der Vorfall ereignete sich in der Wohnung des Paares in einer Plattenbausiedlung von Malchow. Den Ermittlungen zufolge haben beide in der Nacht zu Samstag in ihrer Wohnung reichlich Alkohol getrunken. Kurz vor Mitternacht habe der Mann den Notdienst gerufen, weil sich die Frau nicht mehr gerührt habe. Der Rettungsdienst habe den Tod der Frau festgestellt, die noch am Wochenende rechtsmedizinisch untersucht wurde.

Die Frau und der Mann stammen laut Zeisler aus Kasachstan. Die Frau lebte seit 2002 in Deutschland, ihr Partner sei deutschstämmig. Das Amtsgericht Waren habe Haftbefehl wegen Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge gegen den 25-Jährigen erlassen. Wann der Verhaftete noch einmal vernommen werde, sei noch nicht klar.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen