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20. Hanse Sail in Rostock mit Böllerschüssen eröffnet

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Mit Böllerschüssen aus historischen Kanonen ist am Donnerstag die 20. Hanse Sail in Rostock eröffnet worden. An der internationalen maritimen Großveranstaltung nehmen bis Sonntag rund 240 Groß- und Traditionssegler sowie Museumsschiffe teil, die zu Törns und Schiffsbesichtigungen einladen.

„Die Hanse Sail hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Großseglertreffen der Welt entwickelt. Sie ist ein Markenzeichen für die Hansestadt Rostock und ein Aushängeschild für Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) zum Auftakt.

Das Treffen der Windjammer und historischen Segler findet jährlich seit 1991 statt. Bei der Hanse Sail sind in diesem Jahr 13 Nationen vertreten. Als Flaggschiffe mit dabei sind die beiden größten und ältesten noch aktiven Windjammer der Welt, die 89-jährige „Sedov“ aus Murmansk und die 1926 gebaute, in Kaliningrad beheimatete „Kruzensthern“. Die „Sedov“ werde am Samstag in Warnemünde eintreffen, sagte Hafenkapitän Gisbert Ruhnke. Von Warnemünde bis in den Stadthafen reihen sich weitere Traditionsschiffe wie Haikutter, Galeassen und Briggs.

Entlang der Kaikanten lädt eine Festmeile mit mehreren Bühnen und Jahrmarktständen zum Verweilen ein. Erstmals findet auf der Hanse Sail ein Bootsbauwettbewerb statt. Bootsbauer aus ganz Europa werden einen sogenannten Rostocker Kahn nachbauen, der beispielhaft den Übergang vom Einbaum zum Plankenboot dokumentieren soll.

Die Hanse Sail gilt als eines der größten Traditionsseglertreffen der Welt. Die Veranstalter erwarten zu dem maritimen Spektakel mehr als eine Million Besucher.

>> Ausführliche Berichte und mehr Informationen rund um die Hanse-Sail lesen Sie in unserer Printausgabe.

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erstellt am 05.Aug.2010 | 07:26 Uhr

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