18-Jähriger von Zug überrollt - Ludwigsluster Kripo ermittelt nun, ob Selbstmord oder tragischer Unfall vorliegt

Polizei und Bahnmitarbeiter beim Sichern der Unfallstelle. Foto: Thorsten Meier
Polizei und Bahnmitarbeiter beim Sichern der Unfallstelle. Foto: Thorsten Meier

Ob Unfall oder Selbstmord sei dahingestellt: furchtbar ist es allemal, was sich Dienstag Abend gegen 19 Uhr auf der Bahnstrecke Berlin-Ludwigslust abgespielt hat. Ein 18-jähriger Ludwigsluster wurde von einem Zug überrollt, Teile seines toten Körpers noch Hunderte von Metern mitgeschleift.

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22. Oktober 2008, 11:30 Uhr

Ludwigslust - Auf der Bahnstrecke Berlin-Ludwigslust kam es gestern Abend zu einem tödlichen Unfall. Kurz vor der Bahnhofseinfahrt in Ludwigslust war ein 18-jähriger Mann vom Eurocity Budapest-Berlin-Hamburg erfasst und getötet worden. Die 130 Reisenden im Zug kamen mit dem Schrecken der Vollbremsung davon, kein Passagier wurde verletzt.

Die Bahnstrecke in Richtung Berlin wurde für etwa 3,5 Stunden gesperrt. Die Verbindung in Richtung Hamburg konnte nach vier Stunden wieder frei gegeben werden. Dadurch kam es zu Verspätungen im Bahnverkehr. Die Kriminalpolizei Ludwigslust hat die Ermittlungen zur Unfallursache noch in der selben Nacht aufgenommen.

Warum der 18-jährige Ludwigsluster vor den Zug EC 174 von Prag nach Hamburg gelaufen ist oder vielleicht ungewollt nur von ihm erfasst wurde, ist noch unklar. Klar ist aber, dass der junge Mann sofort tot gewesen sein muss.

Während die Ludwigsluster Feuerwehr unter Ortswehrführer Bodo Thees den Unfallort absicherte, nahmen Polizeibeamte erste Ermittlungen auf.

Klaus Wiechmann, Pressesprecher der Landespolizei: „Unsere Hauptermittlungen gehen somit in Richtung tragisches Unglück oder Suizid.“

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