18-Jährige wird aus Löschteich gerettet und stirbt im Klinikum

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21. Dezember 2008, 04:24 Uhr

Dorf Mecklenburg/Schwerin - Eine 18-jährige Frau ist am Samstag in der Rostocker Universitätsklinik gestorben, nachdem sie am Abend zuvor aus einem Löschteich gerettet worden war. Die betrunkene junge Frau war nach ersten Erkenntnissen der Polizei in Dorf Mecklenburg (Nordwestmecklenburg) nach einem heftigen Streit im Bekanntenkreis in den Teich gegangen und darin versunken.

In der Polizeinotrufzentrale in Schwerin war den Angaben zufolge am Freitagabend um 21.10 Uhr der Hilferuf eingegangen. Die Beamten hätten in den ersten Befragungen der erheblich alkoholisierten jungen Leute, die sie in Dorf Mecklenburg antrafen, nicht sofort klären können, ob tatsächlich jemand in den Löschteich gegangen sei. Schließlich durchsuchten 18 Einsatzkräfte der Feuerwehr den vier Meter tiefen Teich mit Staken und fanden die Jugendliche nach etwa drei Stunden gegen Mitternacht leblos. Der Notarzt reanimierte die 18-Jährige und brachte sie ins Krankenhaus. Dort starb wenige Stunden später.

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