Aktion „Zehntausend für Zehn“ : So kommen Vereine an die Kohle

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Gemeinschaftsaktion 10.000 für Zehn von SVZ und Helios zur Förderung gemeinnütziger Projekte kommt in Fahrt: Erste Bewerbungen eingegangen

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22. März 2019, 05:00 Uhr

Die SVZ und die Schweriner Helios-Kliniken engagieren sich für die Stadtgesellschaft. Mit der Gemeinschaftsaktion „Zehntausend für zehn“ wollen sie Vereine und soziale Projekte in der Landeshauptstadt und der Region fördern. Dafür stellt Helios 10 000 Euro zur Verfügung.

„Wir sind ein großes Unternehmen, das sich für die Region engagiert. Das sehen wir auch als unsere Verantwortung an“, sagt Klinikgeschäftsführer Daniel Dellmann. „Die Idee für diese Aktion ist aus dem Breitensport geboren. Nach meiner Erfahrung braucht mancher Verein vielleicht nur ein paar hundert Euro, ein anderer hat größeren Bedarf.“

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Kleine Vereine an der finanziellen Belastungsgrenze

In der Tat: Unterstützung ist vielerorts nötig. Das zeigen die ersten Bewerbungen, die in unserer Redaktion eingegangen sind. „Ein kleiner Verein kommt immer schnell an die Grenzen der finanziellen Belastbarkeit, vor allem im Nachwuchsbereich“, schreibt Eduard Fründt von der Spielvereinigung Cambs Leezen. Das betreffe besonders Familien mit mehreren Kindern. „Der Eigenanteil an den Kosten für Spielkleidung, Startgebühren, Fahrtkosten und Sportgeräten sollte hier besonders gering gehalten werden.“ Dabei würde jede Unterstützung helfen, versichert Fründt.

Projekte für mehr Zusammenhalt

Der Schweriner Behindertenverband plant ein Integrationsprojekt, für das er gern finanzielle Unterstützung hätte. „Wir wollen das integrative Zusammenleben von Kindern und jungen Erwachsenen, von Menschen mit und ohne Handicap, von Schwerinern mit und ohne Migrationshintergrund fördern“, berichtet Uwe Greulich, der Leiter der Beratungsstelle in der Max-Planck-Straße. Dafür sei das Projekt „ Wir machen Zirkus“ besonders geeignet. Darin sollen mehrere Kitas, eine Schule und junge Erwachsene verschiedener Nationalitäten einbezogen werden.

Um interkulturelle Arbeit geht es auch dem Verein „Mizumi no“. In Fantasie-Kostümen werben sie für Respekt und Toleranz. Vereinsvorsitzende Carolin Mertens betont, dass ihnen schon ein paar hundert Euro helfen würden.

Hilfe für die Kita

Zwei ganz anders geartete Vorhaben liegen dem Elternrat der Kita „Matthias Claudius“ in der Schelfstraße sehr am Herzen. Ein Teil des Spielplatzes müsste entwässert werden und Jalousien im Treppenhaus würden dringend benötigt. „Ich finde die Gemeinschaftsaktion von Helios und SVZ super und würde mir wünschen, dass auch wir davon partizipieren könnten“, sagt Kita-Leiterin Regina Möller.

Welcher Verein letztendlich Unterstützung durch die Gemeinschaftsaktion erhält, wird eine Jury entscheiden. Projektanträge können noch bis zum 28. April eingereicht werden.

Weitere Informationen zur Aktion „Zehntausend für Zehn“

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