Weihnachtsaktion unserer Zeitung : Leser spenden für letzte Wünsche

img_0012

Wir unterstützen den Wünschewagen für Schwerstkranke in Mecklenburg-Vorpommern

23-35419450_23-122816412_1593072994.JPG von
25. November 2017, 05:00 Uhr

Noch einmal das Meer und den Sonnenuntergang sehen. Noch einmal den Lieblingsverein zu einem Fußballspiel begleiten. Noch einmal die Straße sehen, in der man als Kind gespielt hat. Oft sind es ganz einfache Wünsche, die Menschen gegen Ende ihre Lebens haben. Seit diesem Sommer begleitet und betreut der Wünschewagen des ASB (Arbeiter-Samariter-Bund) in MV Schwerstkranke jeden Alters mit einer geringen Lebenserwartung bei der Erfüllung ihres letzten Wunsches. Hierbei möchten wir gern gemeinsam mit unseren Lesern helfen und den Wünschewagen mit der diesjährigen Weihnachtsspendenaktion unserer Zeitung unterstützen.

Das Projekt finanziert sich ausschließlich aus Spenden- und Sponsorenmitteln sowie über freiwillige Mitarbeit von medizinisch oder pflegerisch erfahrenen Helfern und ASB-Eigenmittel. Das oberste Ziel: Die Reise mit dem Wünschewagen soll für alle Fahrgäste kostenfrei sein und bleiben.

Für die Grundausstattung – insbesondere den speziell ausgestatteten Rettungswagen für die Wünschefahrten – hat der ASB-Bundesverband dem Landesverband ein Darlehen in Höhe von 100 000 Euro gewährt. Davon muss die Hälfte in absehbarer Zeit zurückgezahlt werden. Da das Projekt ehrenamtlich geführt wird, bleibt den Beteiligten kaum Zeit zum Einwerben von Spenden, wie Projektleiterin Bettina Hartwig erklärt. Sie beziffert den Spendenbetrag, der erforderlich ist, um nach einem Jahr eine „schwarze Null“ zu erreichen, auf etwa 70 000 Euro. Diese Summe sei ein Erfahrungswert anderer Landesverbände, die bereits länger einen Wünschewagen betreiben. Mecklenburg-Vorpommern ist das zehnte Bundesland, in dem das Projekt nun umgesetzt wurde.

Wie wichtig dieses Angebot ist, zeigt die steigende Nachfrage. In den vergangenen Monaten konnten bereits 17 Wünsche erfüllt werden. Der ASB arbeitet dabei mit Hospizen und Palliativstationen zusammen. Aber auch Privatpersonen können sich jederzeit an das Team wenden. Mehr als 50 freiwillige Helfer sind schon an Bord, weitere immer willkommen. „Wer mitmachen möchte, muss nicht zwangsläufig beim ASB engagiert sein. Das ist ein offenes Projekt für alle, die helfen möchten“, betont Mathias Wähner, Geschäftsführer des ASB-Landesverbands. Vor allem gehe es darum, bei Kranken mit einer geringen Lebenserwartung nicht nur über den Tod zu reden, sondern über das Leben. „Mit der Erfüllung ihrer Wünsche möchten wir diesen Menschen die verbleibende Zeit verschönern.“

So können Sie helfen

Die Adventszeit ist die Zeit der Familie. Wir freuen uns auf Weihnachten, auf ausgelassene Fröhlichkeit und darauf, dass sich der eine oder andere lang gehegte Wunsch erfüllt. Auch in unserer diesjährigen Weihnachtsaktion geht es um Wünsche. Um letzte Wünsche. Und um Menschen, die niemanden haben, der sie ihnen erfüllen kann.

Seit Juni gibt es einen Wünschewagen in Mecklenburg-Vorpommern, wie auch in Brandenburg seit 2016. Inzwischen haben sich über 50 Menschen um ein Team geschart, die im Ehrenamt, in ihrer Freizeit anderen Menschen ihren letzten Wunsch erfüllen. Rettungssanitäter, Krankenschwestern, Palliativ-Assistenten... Der ASB hat einen Rettungswagen ausgebaut, so dass schwerkranke Menschen damit befördert werden können. Es geht um Schwerstkranke in der letzten Phase ihres Lebens. Und es geht um vergleichsweise kleine Wünsche. Die Rollstuhlfahrerin, die noch einmal die Füße in die Ostsee stecken will. Den  Senior, der noch einmal in einer ganz bestimmten Bäckerei in Zingst ein Stück Kuchen essen möchte. Den an Krebs erkrankten 22-Jährigen, der Hansa Rostock im Stadion spielen sehen will. Es gibt auch Kinder an Bord...

Manchmal ist der Tod schneller als der Wünschewagen. Auch deshalb wollen wir mit unseren  Lesern helfen, die beim ASB angemeldeten Wünsche von Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern oder der Prignitz schnell erfüllen zu können. Die Fahrten werden ausschließlich aus Spendenmitteln finanziert. Projektleiterin Bettina Hartwig beziffert den Spendenbetrag, der für ein Jahr erforderlich ist, auf 70 000  Euro.

Wir sagen, es ist Zeit, etwas für unsere Mitmenschen zu tun, die sich nicht selbst helfen können. Schirmherrin unserer Aktion ist Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Helfen Sie bitte mit bei der gemeinsamen Weihnachtsaktion unserer Zeitung und des  ASB.  Helfen Sie anderen Menschen. Oft zeigt schon ein kleiner Betrag eine große Wirkung.

Ihre Schweriner Volkszeitung

ASB-Landesverband MV e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE82 1002 0500 0001 4951 00
BIC: BFSWDE33BER
Stichwort „Weihnachtsaktion Wünschewagen“

Spenden für die Prignitz:

ASB-LV Brandenburg e.V.
IBAN: DE49 100 20 50 0000 3545 401
 

Bitte schreiben Sie für die Spendenquittung Ihre Adresse und Ihren Namen in die Zeilen für den Verwendungszweck. Vermerken Sie dort auch, falls Sie in der Zeitung nicht als Spender genannt werden möchten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen