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Durch das Elbetal : Von Schwerin nach Dömitz

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Die Wanderung durch das Elbetal führt unter anderem auf dem Deichweg parallel zum Kanal der Neuen Löcknitz vorbei. Dieser Weg verspricht Erholung pur.

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erstellt am 28.Nov.2013 | 16:39 Uhr

Tagesetappe 1: Dömitz Klein Schmölen

Ihre Wanderung beginnt vor dem prachtvollen Schweriner Schloss. Vom Schloss folgen Sie der Schlossstraße nach Nordwesten. Sie passieren das Staatliche Museum Schwerin, das Neustädtische Palais, die Staatskanzlei und das Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung. An der Kreuzung mit der Mecklenburgstraße biegen Sie rechts ein und dann in nördlicher Richtung durch die Fußgängerzone bis zum Pfaffenteich. Unter alten Lindenbäumen gehen Sie an seinem Westufer entlang. Am schmalen Nordufer des Pfaffenteichs überqueren Sie den Spieltordamm und wandern weiter am Westufer des Ziegelinnensees bis zur Möwenburgstraße. Sie überqueren die Straße und laufen entlang der stillen Schilfbuchten des Ziegelaußensees. Über den Friedensberg und durch den Park der Helios Kliniken geht es bis zur Wickendorfer Straße. Auf einem straßenbegleitenden Radweg wandern Sie rechter Hand auf der Wickendorfer Straße zum Wendenhof. Hier befindet sich die »Erste Mecklenburgische Porzellanmanufaktur«. Nach telefonischer Anmeldung unter 0385/76 100 80 ist eine Führung mit Kaffee und Kuchen möglich. Hinter dem Wendenhof rechts und der Beschilderung über den Getrudenhof nach Frankenhorst folgen. Das Best Western Seehotel lädt zur Rast auf der Terrasse mit Blick auf den Ziegelsee ein. Weiter geht es auf dem Paulsdammer Weg Richtung Wickendorf. Vor dem Ortseingangsschild schwenken Sie rechts in einen Fußweg ein, der Sie an den Schweriner Außensee führt. Sie wandern am Westufer durch die Bungalowsiedlung Seehof und über den Campingplatz nach Hundorf. Das letzte Stück verläuft auf einem straßenbegleitenden Radweg nach Lübstorf. Das Gasthaus »Zum Rethberg« lädt zum Rasten und Übernachten ein.

Tagesetappe 2: Dömitz Dorfrepublik Rüterberg
Vom Dömitzer Hafen gehen Sie bis zur Hafenbrücke. Auf dieser überqueren Sie die Müritz-Elde-Wasserstraße. Am gegenüberliegenden Ufer angelangt wenden Sie sich nach rechts. Sie folgen dem Roggenfelder Deich über eine Streuobstwiese. Je nach Jahreszeit können Sie hier auch verschiedene Obstsorten probieren. Und Informationstafeln am Wegesrand verraten viel Wissenswertes. Am Ende des Roggenfelder Deichs wandern Sie nach rechts über den Mühlensteeg zum Mühlendeich. Folgen Sie diesem rechts herum, bis Sie den Löcknitz-Kanal erreichen. Nun Wandern Sie etwa vier Kilometer in westlicher Richtung auf dem Deichweg parallel zum Kanal der Neuen Löcknitz. An der zweiten Brücke erreichen Sie die Rüterberger Straße. Hier gehen Sie links in einen lichten Kiefernwald. Bleiben Sie geradeaus auf dem alten Lorenweg bis zur Waldlichtung. Hier wandern Sie rechts am Waldrand wieder in den Wald. Kurz vor Rüterberg treffen Sie auf den Rundweg, der Sie einen Kilometer durch as Geotop Tongrube führt. Hier sehen Sie auch sieben Millionen Jahre alte Tropfenböden. Ein Lehrpfad erklärt die geologischen Besonderheiten. Zurück auf dem Lorenweg gehen Sie rund um Rüterberg. Das kleine Dorf am Elbufer wurde durch seine bewegte Geschichte berühmt. Zu Zeiten der deutsch-deutschen Teilung lag es mitten im DDR-Sperrgebiet. Die Bewohner mussten bei jedem Verlassen und Betreten des Dorfes ihre Papiere vorzeigen. Nach dem Fall der Mauer trug Rüterberg offiziell den Titel »Dorfrepublik«. Mehr zur Geschichte Rüterbergs erfahren Sie in der Heimatstube im Landgasthof Elbklause. Östlich auf der Friedhofsstraße begeben Sie sich nun durch den Wald in Richtung Dömitz. Der Weg führt Sie zum Brodaer Brack, einem Naturbadegewässer. Entlang des Ostufers verlassen Sie den Wald. Dann nordöstlich immer längs des Waldrandes kommen Sie zum alten Elbdeich. Sie wandern mit herrlichen Ausblicken auf die Elbniederung, bis Sie auf die B191 treffen. Auf der anderen Straßenseite gehen Sie rechts auf dem Brodaer Deich zurück nach Dömitz. Über die kleine Brücke »Flötendörper Stieg« kommen Sie zur Festung Dömitz. Das wehrhafte Bauwerk stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist vollständig erhalten. In der
fünfeckigen Anlage ist ein stadt- und regionalgeschichtliches Museum untergebracht. Von der Festung wandern Sie am Stadtwall und entlang der Werderstraße zurück zum
Hafen.

Tagesetappe 3: Dömitz Reuterstein
Sie wandern zunächst entlang der Roggenfelder Straße zur Hafenbrücke in Dömitz. Vor der Brücke wenden Sie sich nach rechts. Weiter geradeaus und vorbei an kleinen Bootshäusern bis zum Düker des Löcknitz-Kanals. Überqueren Sie diesen. Auf dem Kalißer Deich gehen Sie nordwärts längs der Müritz-Elde-Wasserstraße. Singdrosseln, Rotkehlchen und Kohlmeisen begleiten Sie mit ihrem Gesang. Und auch Prachtlibellen schweben hier durch die Luft. Nach etwa drei Kilometern erreichen Sie Neu Kaliß. Linkerhand vorbei an der Papierfabrik aus dem 19. Jahrhundert laufen Sie entlang der Straße »Am Eldeufer« und dann auf der Bahnhofsstraße parallel zu den Gleisen zur assermühle »Findenwirunshier«. Zunächst ein Stück weiter entlang der Schienen führt Sie der Weg in den Wald der Kalißer Heide. Bleiben Sie geradeaus auf dem Waldpfad. Über einen kleinen Kanal und weiter durch die Heide gelangen Sie zum Reuterstein. Das Denkmal ist dem niederdeutschen Heimatdichter Fritz Reuter gewidmet. Eine Info-Tafel berichtet über sein Wirken. Wie schon Fritz Reuter haben auch Sie hier die Wahl, welche Weg für Sie der Rechte ist. Sie können zwischen zwei Wegen nach Alt Kaliß entscheiden. So können Sie vom Denkmal nach rechts längs der befestigten Fritz-Reuter-Straße wandern. Oder Sie überqueren die Fritz-Reuter-Straße und gehen auf dem Waldweg rechts etwa einen Kilometer durch den Kiefernforst. Dann wieder rechts. Nach weiteren 400 Metern betreten Sie eine offene Heidelandschaft. Entlang des Waldrandes folgen Sie dem Pfad nach rechts, bis Sie erneut in den Wald
eintauchen. Knapp 300 Meter sind es bis zur nächsten Lichtung. Der Waldkante folgend passieren Sie rechter Hand einen Bach. Auf dem Göhrenschen Weg erreichen Sie Alt Kaliß. Sehenswert in dem Dorf sind das Wildschweingehege der Forstverwaltung und das Heimatmuseum mit Schwerpunkt Geologie der Region. Und auch eine Gaststätte lädt zum Verweilen ein. Entlang der Karl-Marx-Straße und des Jägerkamps verlassen Sie westwärts das Dorf. Folgen Sie nun dem Feldweg längs des Waldrandes in Richtung Neu Kaliß. Am Ende des Waldes wandern Sie links und kurz darauf rechts in die Schulstraße. In dem Dorf gehen Sie auf der Schulstraße bis zur Bahnhofsstraße. Dann links und über die Straße »Am Eldeufer« zurück zum Deichweg. Dieser führt Sie wieder zur Hafenbrücke in Dömitz.

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