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Wanderung um den Schweriner See : Sing- und Wasservögel entdecken

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Einmal so richtig abschalten: Bei einer dreitägigen Wanderung um den Schweriner See sollte das kein Problem sein. Auf den vielen kleinen Seeuferwegen warten viele Überraschungen.

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erstellt am 28.Nov.2013 | 16:33 Uhr

Tagesetappe 1: Schwerin Lübstorf (14 km / 3:30 h)

Ihre Wanderung beginnt vor dem prachtvollen Schweriner Schloss. Vom Schloss folgen Sie der Schlossstraße nach Nordwesten. Sie passieren das Staatliche Museum Schwerin, das Neustädtische Palais, die Staatskanzlei und das Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung. An der Kreuzung mit der Mecklenburgstraße biegen Sie rechts ein und dann in nördlicher Richtung durch die Fußgängerzone bis zum Pfaffenteich. Unter alten Lindenbäumen gehen Sie an seinem Westufer entlang. Am schmalen Nordufer des Pfaffenteichs überqueren Sie den Spieltordamm und wandern weiter am Westufer des Ziegelinnensees bis zur Möwenburgstraße. Sie überqueren die Straße und laufen entlang der stillen Schilfbuchten des Ziegelaußensees. Über den Friedensberg und durch den Park der Helios Kliniken geht es bis zur Wickendorfer Straße. Auf einem straßenbegleitenden Radweg wandern Sie rechter Hand auf der Wickendorfer Straße zum Wendenhof. Hier befindet sich die »Erste Mecklenburgische Porzellanmanufaktur«. Nach telefonischer Anmeldung unter 0385/76 100 80 ist eine Führung mit Kaffee und Kuchen möglich. Hinter dem Wendenhof rechts und der Beschilderung über den Getrudenhof nach Frankenhorst folgen. Das Best Western Seehotel lädt zur Rast auf der Terrasse mit Blick auf den Ziegelsee ein. Weiter geht es auf dem Paulsdammer Weg Richtung Wickendorf. Vor dem Ortseingangsschild schwenken Sie rechts in einen Fußweg ein, der Sie an den Schweriner Außensee führt. Sie wandern am Westufer durch die Bungalowsiedlung Seehof und über den Campingplatz nach Hundorf. Das letzte Stück verläuft auf einem straßenbegleitenden Radweg nach Lübstorf. Das Gasthaus »Zum Rethberg« lädt zum Rasten und Übernachten ein.

Tagesetappe 2: Lübstorf Flessenow (18 km / 4:30 h)
Von Lübstorf erreichen Sie entlang des Seeufers oder auf dem Friedrich-Franz-Weg das Schloss Wiligrad. Heute lädt hier ein Kunstverein regelmäßig zu Ausstellungen ein.
Zurück zum See genießen Sie den schönen Ausblick auf das Gewässer bis zur Weideinsel Lieps, einem beliebten Rückzugsort von Sing- und Wasservögeln. Auf dem Seeuferweg nach Norden gelangen Sie über Bad Kleinen ins Fischerdorf Hohen Viecheln. Zwischen Bad Kleinen und Hohen Viecheln befindet sich der Wallensteingraben und die sternförmige Wallanlage »Schwedenschanze«, ein wunderbarer Rastplatz. Vom Seeufer des Fischerdorfes wandern Sie auf dem Fischerweg in den Dorfkern bis zur Fritz-Reuter-Straße. Sie folgen dem Straßenverlauf bis zur Ventschower Chaussee. Hier rechts und dann gleich wieder rechts in den Döpeweg einbiegen. Der Döpeweg führt durch das sumpfige Naturschutzgebiet »Döpe«. In dem Brutgebiet zahlreicher Wasservögel stand einst die Obotritenburg Dobin. An der Wochenendsiedlung Hühnerfarm gehen Sie rechts Richtung Langer See durch ein Waldgebiet und über Wiesen nach Flessenow (Symbol: roter Balken).Ein Wegweiser leitet Sie zum Campingplatz, wo Sie Kanus für eine Paddeltour ausleihen und sich von der Wanderung erholen können.

Tagesetappe 3: Flessenow Muess (20 km / 5 h)
Von Flessenow wandern Sie am Ufer des Schweriner Sees bis nach Retgendorf. Vorbei an einer ehemaligen Ziegelbrennerei zum Campingplatz. Hier lohnt sich ein Abstecher zur Dorfkirche aus dem 15. Jahrhundert. Zurück am Seeufer passieren Sie den Campingplatz. Neben einer befahrenen Straße gehen Sie circa 1,5 Kilometer bis zur Diakonie Neues Ufer. Über das Diakoniegelände und eine wenig befahrene Straße (Panoramaweg) gelangen Sie nach Rampe. Von hier haben Sie zwei Möglichkeiten. Sie können entlang der Cambser Straße und des Paulsdamms direkt zurück nach Schwerin wandern, oder den längeren Weg über Leezen nehmen. Wandern Sie dafür auf dem Radweg entlang der Leezener Straße in Richtung Süden. Über den kleinen Ort Panstorf erreichen Sie Leezen. Das 1850 erbaute Gutshaus im neogotischen Stil, erstrahlt heute im neuen Glanz. Sie folgen dem Verlauf der Görslower Straße für 1,5 Kilometer bis rechts der Christinchenweg abzweigt. Gehen Sie auf dem Weg bis nach Görslow. Im Dorf angekommen, rechts und gleich hinter der Kirche links lädt eine große Wiese, wenn Zeit und Wetter es zulassen zu einem Picknick im Freien ein. Am Seeufer wandern Sie (Symbol: blauer Balken) weiter südlich nach Raben Steinfeld. Hier informiert eine Natursteinmanufaktur über Steine, Fossilien und Mineralien.

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