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Wanderung durch die Rostocker Heide : In drei Etappen zum Ziel

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Der Startpunkt Ihrer Wanderung durch die Rostocker Heide ist die 350 Meter lange Seebrücke im Ostseeheilbad Graal-Müritz. Hier befinden sich auch Restaurants, Cafés und Imbissmöglichkeiten.

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erstellt am 28.Nov.2013 | 16:27 Uhr

Der Startpunkt Ihrer Wanderung durch die Rostocker Heide ist die 350 Meter lange Seebrücke im Ostseeheilbad Graal-Müritz. Hier befinden sich auch Restaurants, Cafés und Imbissmöglichkeiten. Ein kurzer Abstecher zum Brückenkopf lohnt sich. Von dort genießen Sie einen weiten Blick über die Ostsee, über den Sandstrand und auf den Küstenwald. Gehen Sie auf der Seepromenade in westlicher Richtung. Sie wandern vorbei an der Konzertmuschel zum Rhododendronpark. Dieser gehört mit viereinhalb Hektar und ca. 2.500 Pflanzen zu den größten in Deutschland. Am Ende des Parks rechts über den Stromgraben und weiter auf dem Heuweg durch schönen Mischwald bis zur Wiedort-Schneise. Hier biegen Sie nach rechts ab. Sie wandern in Richtung Küste. Kurz vor dem Strand zweigt links die Habichtshorst-Schneise ab. An der nächsten Weggabelung gehen Sie rechts bis zur Küste. Dann links parallel zum Strand über den Stolper Ort nach Rosenort. Von Rosenort verläuft der Weg auf einem Deichweg zwischen der Ostsee und dem Naturschutzgebiet Heiligensee-Hüttenmoor. Alternativ können Sie auch direkt am Strand wandern. Nach etwa vier Kilometern sind Sie in Markgrafenheide. Der idyllische Ort liegt umgeben von der Rostocker Heide direkt am weißen Sandstrand der Ostsee. Hier finden Sie verschiedene Hotels, Pensionen, Restaurants und einen Campingplatz. Gehen Sie links in den Ort und über die Warnmünder Straße bis zur Moorgrabenbrücke. Setzten Sie mit der Motorbarkasse »Schnatermann« durch das Naturschutzgebiet »Radelsee« in das traditionsreiche Seebad Warnemünde über. Die Barkasse verkehrt von Ostern bis Oktober vier Mal täglich (www.warnowpersonenschifffahrt.de). Kapitänshäuser, Fischerboote, Kreuzfahrtschiffe, kleine Gassen und kilometerlange Sandstrände sorgen in Warnemünde für maritimes Flair. Nach Ihrem Rundgang durch das ehemalige Fischerdorf fahren Sie mit der Fähre direkt zurück nach Markgrafenheide. Oder Sie verlassen das Boot bereits am Ausflugsort Schnatermann. Hier können Sie in einem Restaurant gemütlich speisen. Auf der Schnatermann-Schneise (Symbol: blauer Balken) wandern Sie in nordöstlicher Richtung bis zur Schutzhütte. Neben der Hütte verläuft ein Pfad (blauer Balken) geradeaus ins Naturschutzgebiet Radelsee. Über eine lange Holzbrücke kommen Sie zum Flächennaturdenkmal »Stechpalmenwald«. Der Naturweg führt weiter zum Globusbaum, einer 100-jährigen Eiche mit kugelrundem Auswuchs in der Mitte ihres Stammes. Wo der Weg eine Kurve nach rechts macht, treffen Sie auf die Postwiesen-Schneise. Bevor Sie dieser nach rechts folgen (blauer Balken), können Sie einen Abstecher nach links zu einem Aussichtsturm machen. Dort überblicken Sie das
Schilfmeer des Naturschutzgebietes Radelwiesen und den Radelsee. Nach wenigen Minuten auf der Postwiesen-Schneise kreuzen Sie den Fesselbrandts-Weg. Gehen Sie links und nach etwa 400 Metern wieder links bis zur Moorgrabenbrücke. Längs der Warnemünder Straße geht es zurück in den Markgrafenheider Ortskern.

Tagesetappe 2:
Von der Moorgrabenbrücke in Markgrafenheide wandern Sie wieder entlang des Naturschutzgebiets Radelsee in östlicher Richtung zum Fesselbrandts-Weg (gelber Balken). Links abbiegend überqueren Sie die Warnemünder Straße. Der gelbe Balken weist Ihnen den Weg nach rechts bis zum Brandts Kreuz, das zum Gedenken an einen 1669 verunglückten Jäger aufgestellt wurde. Kurz dahinter gehen Sie rechts und wieder über die Landstraße. Circa 600 Meter auf der Backofen-Schneise und dann links auf die Postweisen-Schneise. Bald darauf wandern Sie wiederum links Richtung Hinrichshagen. Durch den Wald erreichen Sie das Dorf. Auf der Straße »Am Kuhhof« überqueren Sie die Graal-Müritzer-Straße. Weiter auf der »Eichenallee am gelben Tor«. Unter jahrhundertealten Eichen erreichen Sie den Beckerstein. An dem Gedenkstein für den Forstinspektor Becker gehen Sierechts nach Wiethagen. Im Ort kommen Sie links auf der Meyers-Hausstellen-Schneise zum historischen Gebäude des Forstamtes. Dann rechts auf dem Krugwegdurch den Wald, über die Bahngleise und links zum Forst- und Köhlerhof. Hier können Sie den einzigen historischen und noch funktionstüchtigen TeerschwelofenMitteleuropas bestaunen, und auf einem Naturlehrpfad die Besonderheiten der Rostocker Heide entdecken. Gehen Sie zurück nach Wiethagen und dann südlich auf der Wiethäger Straße nach Rövershagen. Passieren Sie die Graal-Müritzer Landstraße. Längs der Straße Am Eckteich und auf dem Taubenbergweg über Felder nach Purkshof. In Purkshof lädt Karl’s Erlebnis-Dorf – Deutschlands größter Bauernmarkt – zu einem Rundgang. Hier können Sie auch gemütlich essen.

Tagesetappe 3:

Sie wandern von Purkshof wieder zum Forst- und Köhlerhof in Wiethagen. Hinter dem Museumshof rechts auf den Dwasweg bis zur Pösten-Schneise. Folgen Sie dieser wenige Schritte nach links. Dann rechts in die Ziegenheiden-Schneise. Vorbei am Informationspfad des einstigen Konzentrationslagers Schwarzenpfost-Steinheide und einer ehemaligen Rhododendron-Anlage laufen Sie bis zur Linkskurve. Dahinter rechts abbiegend auf der Verlobungsschneise zur Kirche in Gelbensande. Am alten Forsthof vorbei geht es auf dem Lindenweg ins Ortsinnere. Dann auf dem Schlossweg zum sehenswerten Jagdschloss. In den 1880er Jahren gab Großherzog Friedrich Franz III. das Schloss als sommerliche Residenz in Auftrag. Es vereint den neogotischen Stil mit englischen und russischen Gestaltungselementen. Das Schloss mit Ausstellung ist für Besucher geöffnet. Auf der Wallberg-Schneise wandern Sie weiter zum Wallberg, wo der berüchtigte Seeräuber Klaus Störtebeker der Sage nach seinen Schlupfwinkel hatte. Am Wallberg biegen Sie links in die Gehege-Schneise und nach knapp 700 Metern rechts auf die Pfeil-Schneise (blauer Balken) ab. Sie kommen geradewegs durch den Gelbensander Forst nach Neu Hirschburg.

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