Mecklenburg-Vorpommern aus der Luft : Nachts über den Dächern von Rostock

Hell erleuchtet ist Rostocks City entlang der Langen Straße und der Kröpeliner Straße. Auch die Beleuchtung der L  22 ist deutlich zu erkennen.
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Hell erleuchtet ist Rostocks City entlang der Langen Straße und der Kröpeliner Straße. Auch die Beleuchtung der L 22 ist deutlich zu erkennen.

Neue Serie: Nachtluftbild-Fotograf Robert Grahn nimmt Sie mit auf einen eindrucksvollen Rundflug unter Sternen

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07. November 2017, 05:00 Uhr

Links das lichtschluckende Wasser der Ostsee, rechts das Festland. Gut erkennbar an den immer wieder auftauchenden kleinen Lichtflecken. Es ist – verglichen mit anderen Gegenden – nicht viel, was unser Landstrich an Licht nach oben abstrahlt. Das ändert sich aber schnell: Vorbei an Bad Doberan baut sich vor der Cesna schon weithin sichtbar die Lichtkuppel Rostocks auf …

In der größten Stadt Mecklenburg-Vorpommerns ist nicht nur bei Tageslicht viel los, auch nachts geht es heiß her. So werden in der Innenstadt die Bordsteine bei weitem nicht schon um 18 Uhr hochgeklappt. Stattdessen Millionen Lichter entzündet, die vom Rathaus am Neuen Markt durch die Haupteinkaufsmeile – die Kröpeliner Straße – über den Universitätsplatz samt Brunnen der Lebensfreude bis hin zum namensgebenden Kröpeliner Tor und seinem Center führen. Ebenso hell erstrahlt die meistbefahrene Straße in MV, die L 22 Am Strande, die täglich fast 50 000 Kraftfahrzeuge am Stadthafen entlangführt. Gern hätten wir den vielen Fußball-Fans auch das Ostseestadion präsentiert – leider blieb die Beleuchtung mangels Abendspiel des Drittligisten diesmal aus...

 

Natürlich geht es in der Hansestadt nicht ohne Hafen – genauer gesagt gleich mehrere Häfen: Während auf der Ostseite der Warnow der Überseehafen jedes Jahr neue Rekorde schreibt und mehrere Millionen Passagiere per Fähre nach Skandinavien gelangen, landen auf der Westseite in Warnemünde jährlich fast eine Million Kreuzfahrttouristen aus aller Welt. Doch auch im Winter laden der breite, feinsandige Ostseestrand, die Promenade mit Leuchtturm und Teepott sowie unzählige traditionelle Kneipen und Restaurants zum Verweilen ein. Wo sonst könnte der Fisch frischer sein, wenn nicht an der Küste?

Wie ein gelbes Band zieht sich die L22 Am Strande den Stadthafen entlang. Wasserseitig haben auf der Holzhalbinsel nicht nur große Unternehmen wie Aida und Centogene ihren Sitz,  es entstehen auch zahlreiche Wohnungen mit Warnowblick. Gegenüber soll vor der Petrikirche bald wieder das historische Petritor aufgebaut werden.
Grahn/euroluftbild.de

Wie ein gelbes Band zieht sich die L22 Am Strande den Stadthafen entlang. Wasserseitig haben auf der Holzhalbinsel nicht nur große Unternehmen wie Aida und Centogene ihren Sitz,  es entstehen auch zahlreiche Wohnungen mit Warnowblick. Gegenüber soll vor der Petrikirche bald wieder das historische Petritor aufgebaut werden.

Im Überseehafen im Nordosten der Stadt boomt  täglich der Ex- und Import. 26,8 Millionen Tonnen Güter wurden 2016 umgeschlagen, hauptsächlich Getreide. Vom Pier 1 legen zudem die Fähren nach Dänemark, Schweden und Finnland ab. Sie beförderten 2016 rund 2,3 Millionen Passagiere.
Grahn/euroluftbild.de

Im Überseehafen im Nordosten der Stadt boomt  täglich der Ex- und Import. 26,8 Millionen Tonnen Güter wurden 2016 umgeschlagen, hauptsächlich Getreide. Vom Pier 1 legen zudem die Fähren nach Dänemark, Schweden und Finnland ab. Sie beförderten 2016 rund 2,3 Millionen Passagiere.

Robert Grahn/euroluftbild.de

Der Rostocker Hauptbahnhof wurde 1886  in Betrieb genommen. Der letzte größere Umbau wurde von 1999 bis 2003 umgesetzt. Das Empfangsgebäude auf der Nordseite wurde erweitert, ein Straßenbahntunnel und ein Empfangsgebäude auf der Südseite ergänzt. Vom Hauptbahnhof gelangen Reisende mit Regional- und Fernzügen sowie Bussen und Straßenbahnen an ihr Ziel.

Surreal muten die hochhausgroßen Kreuzliner mit ihren bunt beleuchteten Aufbauten wie Pools, Tennisplätzen, Rutschen, usw.  aus der Luft an. Von April bis Oktober dauert die Saison in Rostock und Warnemünde. 2017 sind 892000 Passagiere an und von Bord gegangen. 36 Ozeanriesen haben 190-mal  angelegt, 173-mal  in Warnemünde, 17-mal im Überseehafen. Mit 120000 kamen die meisten Passagiere aus Deutschland,   gefolgt von 71000 US-Amerikanern, 38000 Spaniern und 33000 Briten.
Robert Grahn/euroluftbild.de

Surreal muten die hochhausgroßen Kreuzliner mit ihren bunt beleuchteten Aufbauten wie Pools, Tennisplätzen, Rutschen, usw.  aus der Luft an. Von April bis Oktober dauert die Saison in Rostock und Warnemünde. 2017 sind 892000 Passagiere an und von Bord gegangen. 36 Ozeanriesen haben 190-mal  angelegt, 173-mal  in Warnemünde, 17-mal im Überseehafen. Mit 120000 kamen die meisten Passagiere aus Deutschland,   gefolgt von 71000 US-Amerikanern, 38000 Spaniern und 33000 Briten.

Direkt am Warnemünder Strand steht der 36,9 Meter hohe Leuchtturm auf der Promenade. Er wurde 1898 in Betrieb genommen. An seinem Fuße finden sich der unter Denkmalschutz stehende Teepott, der 1968 eröffnet wurde, das Hotel Am Leuchtturm mit Baujahr 1850 sowie die beliebte Schusters Strandbar.
Grahn/euroluftbild.de

Direkt am Warnemünder Strand steht der 36,9 Meter hohe Leuchtturm auf der Promenade. Er wurde 1898 in Betrieb genommen. An seinem Fuße finden sich der unter Denkmalschutz stehende Teepott, der 1968 eröffnet wurde, das Hotel Am Leuchtturm mit Baujahr 1850 sowie die beliebte Schusters Strandbar.

Das politische und gesellschaftliche Zentrum der Hansestadt ist der Neue Markt. An seiner Ostseite steht das im 13. Jahrhundert errichtete Rathaus (l.), rundherum Giebelhäuser, die im Zweiten Weltkrieg  zu großen Teilen zerstört und wiederaufgebaut wurden. Vom Neuen Markt führt die Steinstraße zum Steintor, das zur historischen Stadtbefestigung gehörte.
Grahn/euroluftbild.de

Das politische und gesellschaftliche Zentrum der Hansestadt ist der Neue Markt. An seiner Ostseite steht das im 13. Jahrhundert errichtete Rathaus (l.), rundherum Giebelhäuser, die im Zweiten Weltkrieg  zu großen Teilen zerstört und wiederaufgebaut wurden. Vom Neuen Markt führt die Steinstraße zum Steintor, das zur historischen Stadtbefestigung gehörte.

 
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