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19. SVZ-Lehrstellentag : Gute Gespräche für die Zukunft

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

818 Besucher nutzten 19. SVZ-Lehrstellentag, um sich bei 62 Ausstellern aus der Region Informationen zu Ausbildung und Beruf zu holen

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erstellt am 09.Okt.2016 | 20:55 Uhr

„Ich bin hier, um mir einen Überblick über die Ausbildungsunternehmen zu verschaffen“, erzählte die 18-jährige Anna Schiller. Im kommenden Jahr verlässt sie das Schweriner Sportgymnasium mit dem Abitur. Eine reine Ausbildung strebt die junge Frau allerdings nicht an. „Ich suche ein duales Studium“, berichtete Schiller. Und der SVZ-Lehrstellentag wäre genau der richtige Ort, um sich einmal umzuschauen und die Betriebe in der Region genauer unter die Lupe zu nehmen.

Vielen jungen Leuten geht es ebenso wie der 18-Jährigen: 818 Besucher kamen am Sonnabend gleich mit mehreren Fragen im Gepäck in die alte Druckerei in Schwerin. Der 19. SVZ-Lehrstellentag diente dabei vor allem dem ersten Kennenlernen. 62 Unternehmen aus der Region präsentierten ihr Ausbildungs- und Studienprogramm. Das reichte von A wie Altenpfleger bis Z wie zahnmedizinischer Fachangestellter.

Nicht auf die Anzahl der geführten Gespräche mit den Unternehmen, sondern auf die Qualität dieser Unterhaltungen käme es an, sagte Gastgeber Andreas Gruczek, Geschäftsführer des medienhaus:nord. Gezielt die richtigen Fragen zu stellen, sei besonders wichtig. Dem pflichtete Kai Lorenzen, Direktor der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin bei: „Persönliche Gespräche wie hier beim Lehrstellentag sind sehr wichtig. Man lernt sich kennen und kann vieles erfragen und einen ersten Eindruck voneinander bekommen.“ Die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin bildet jedes Jahr zehn junge Menschen aus. „Die Lehrlinge bringen sich gleich mit neuen Ideen und frischem Wind in den Arbeitsalltag ein, das finde ich besonders klasse“, lobte Lorenzen.

Wer sich noch nicht sicher ist, sollte sich in verschiedenen Praktika versuchen, riet Katharina Ehrich. Die 19-Jährige ist zur Zeit im zweiten Ausbildungsjahr zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit im Schloss Basthorst. „Ich habe auch erst in den Beruf reingeschnuppert und mich dann aber sofort für ihn entschieden“, erinnerte sich die 19-Jährige. Dass das eine gute Möglichkeit ist, um sich ein eigenes Bild von einem Beruf zu machen, fand auch Kordula Strübing aus der Rechtsanwaltskanzlei KSME. „Ich selbst habe in unserer Kanzlei gelernt und bin nun seit 25 Jahren mit Herz dabei“, schwärmte die Rechtsanwaltsfachangestellte. In den vergangenen Jahren sei es aber leider immer schwerer geworden, Auszubildende für diesen Beruf zu begeistern. „Jugendliche sollten wirklich früh beginnen, sich umzusehen und Informationen zu sammeln – dann sollte sich doch auch das Passende finden lassen“, sagte Strübing. An verschiedenen Angeboten und Möglichkeiten fehlte es beim 19. SVZ-Lehrstellentag jedenfalls nicht.

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