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Sächsischer Landesbischof Bohl ruft zu Spenden für Flutopfer auf

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erstellt am 05.Jun.2013 | 09:18 Uhr

Der sächsische Landesbischof Jochen Bohl ruft zu Spenden für die Hochwasser-Opfer auf. "Wir wünschen uns, dass es auch in dieser Situation eine hohe Spendenbereitschaft geben wird", sagte der evangelische Theologe der Tageszeitung "Die Welt" vom Mittwoch.

Der Bischof kündigte an, dass am Sonntag in allen Gottesdiensten in seiner Landeskirche für die Betroffenen der Flut gesammelt werde: "Da wird sicherlich eine ordentliche Summe zusammenkommen."

Der Theologe erinnerte daran, dass das Diakonische Werk in Sachsen bei der Flut im Jahr 2002 rund 60 Millionen Euro Spenden erhalten habe. Diese habe man sehr gut einsetzen können. "Mich hat damals die große Solidarität sehr überrascht. Wir werden uns als Kirche nun wieder um Spenden bemühen", erklärte Bohl.

Laut Bohl will die Kirche den Opfern der Flut verstärkt seelsorgerliche Hilfe leisten. "In Grimma stehen die Pfarrer bereits als Notfallseelsorger zur Verfügung. Sie werden ihre Hilfe anbieten, vor allem dann, wenn die Bewohner in ihre teils zerstörten Wohnungen und Häuser zurückkehren", sagte er.

Auch die Kirche selbst leidet unter dem Hochwasser. An 20 bis 30 kirchlichen Gebäuden hätten die Fluten Schäden verursacht, auch manche Kirchengebäude seien betroffen, schilderte der Theologe seine Eindrücke: "Allein an einem Haus haben wir bereits einen Schaden von mindestens 100.000 Euro festgestellt."

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