Hagenow 2016 – Das war Dein Jahr : Erfolge und Rückschläge

Im Juli: Die neue Schulsportanlage hinter der Europaschule ist fertig. Die erste Klappe schlug Hagenows Bürgermeister Thomas Möller. Damit hatte das Pendeln zum Sportplatz in der Parkstraße ein Ende.
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Im Juli: Die neue Schulsportanlage hinter der Europaschule ist fertig. Die erste Klappe schlug Hagenows Bürgermeister Thomas Möller. Damit hatte das Pendeln zum Sportplatz in der Parkstraße ein Ende.

Viele Projekte konnte die Stadt umsetzen oder zumindest anschieben, für andere gab es Rückschläge. Auch hitzige Diskussionen und Debatten bestimmten die letzten zwölf Monate.

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28. Dezember 2016, 10:00 Uhr

Vieles haben die Hagenower in diesem Jahr gemeinsam mit ihrem neuen Bürgermeister Thomas Möller (Linke) angeschoben. Andere Projekte liegen nach wie vor auf Eis, wurden hitzig diskutiert, und werden damit auch 2017 weiter Thema sein.

In Sachen Breitbandausbau geht es voran. Ebenso auf dem Sportplatz in der Parkstraße. Die Stadt hat sich aber auch gemeinsam mit den politischen Gremien für eine bessere Haushaltslage 2017 eingesetzt. Laut Kämmerer Roland Hochgesandt steuert Hagenow dieses Mal sehr früh auf einen ausgeglichenen Haushalt zu. Und auch für den aktuellen Finanzplan 2016 gab der Landkreis nach dem mehrseitigen „Einspruch“ jetzt grünes Licht.

Die Feuerwehr freut sich über das große Interesse an ihrer neu gegründeten Kindergruppe. Und die Stadt findet eine Lösung für die Obdachlosen der Region, die lange in dem sanierungsbedürftigen Bau in der Friedrich-List-Straße untergebracht waren. Gemeinsam mit der Hagenower Wobau steuerte man den Umzug in einen frisch renovierten Block in der Bahnhofstraße an.

Doch es gab auch Absagen für Projekte. Zu den einschneidendsten gehörte die vorerst gekippte Sanierung der Europaschule. Lange hatten alle gehofft, dass es dieses Mal klappt. Doch Bürgermeister Thomas Möller will dran bleiben. Angeschoben ist in jedem Fall das Mehrzweckgebäude zwischen Schule und Kindergarten. Wie es hingegen mit dem Labyrinth daneben weiter geht, ist noch unklar. Die Initiatorinnen hatten es Mitte des Jahres aus beruflichen Gründen abgegeben. Weiterhin Thema ist auch die Kinderbetreuung. Die Stadt arbeitet an einem Konzept. In Sachen engerer Zusammenarbeit mit dem Amt Hagenow-Land und möglicher Einspareffekte auf Verwaltungsebene gab es hingegen auch in 2016 nichts Neues.

Heiß diskutiert wurden in diesem Jahr unter anderem die teure und „hausgemachte“ Entschlammung des Mühlenteiches sowie die Outlet-Pläne Wittenburgs. Über deren Auswirkungen auf Hagenow ist man sich noch nicht ganz einig.

Noch ein kleiner Wermutstropfen: Das Bad in der Bekow konnte 2016 nur eingeschränkt genutzt werden, da der Sprungturm zu kippen drohte und nicht mehr rechtzeitig vor Saisonstart repariert werden konnte. Weitere Überraschung: Um den Teich sollte ein Zaun.

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