Lindenstadt Lübtheen 2016 : Ein buntes Jahr endet

Bunte Tafeln für die Stadt wurden von 250 Kindern aus Lübtheen bemalt.
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Bunte Tafeln für die Stadt wurden von 250 Kindern aus Lübtheen bemalt.

Noch ein Tag, dann geht das Jahr zu Ende. Mit Schlagzeilen und Bildern wollen wir noch einmal einen Blick zurückwerfen. In Lübtheen ist viel geplant und umgesetzt worden und auch kontroverse Themen standen auf der Tagesordnung.

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30. Dezember 2016, 11:00 Uhr

2016 neigt sich dem Ende und Lübtheen schaut auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Es ist viel geplant und umgesetzt worden, aber auch Themen, die für Debatten sorgten, standen auf der Tagesordnung. So war beispielsweise der ehemalige Truppenübungsplatz das gesamte Jahr über in aller Munde. Wie geht es weiter, wann kann der Platz genutzt werden? Anfang des Jahres sollten eigentlich die ersten Untersuchungsergebnisse des Munitionsbergungsdienstes veröffentlicht werden. Bis Dezember mussten die Lübtheener jedoch warten. Das hat sich zumindest teilweise gelohnt, die strengen Verbote wurden gelockert. 900 Hektar werden ab kommenden Januar Schritt für Schritt freigegeben. Für ausreichend Gesprächsstoff sorgte auch der Nachwuchs des Wolfsrudels aus der Lübtheener Heide. Auf der Naturerbe-Bundesfläche bestätigten Bilder aus einer Fotofalle vier Welpen, darunter der kleine „Arno“. Zur genaueren Verfolgung wurden die Welpen mit Peilsendern ausgestattet. Zum Ende des Jahres erreichte die Isegrim-Befürworter dann aber eine traurige Nachricht: „Arno“ wurde erschossen und leblos am Straßenrand gefunden.

Stillstand in der Sanierung und im Bau gab es das gesamte Jahr über in der Lindenstadt nicht. Gleich im Januar wurde öffentlich, dass Lübtheen einen neuen Vollversorger erhält. Der 1500 Quadratmeter große Lebensmitteldiscounter eröffnete im Juli in der Rudolf-Breitscheid-Straße. Für die alte Netto-Filiale in der Innenstadt hat sich zum Ende des Jahres ein neuer Betreiber gefunden. Im Januar 2017 wird Einzelhändler Samuel Seidel hier einen „Nahkauf“ eröffnen.

Im Sommer wurde der Ausbau der L 06 in Angriff genommen. Innerhalb der Sommerferien wurde die Sanierung der 560 Meter langen Ortsdurchfahrt von Volzrade durchgeführt. Bis in den Oktober hinein war auch die Johann-Stelling-Straße gesperrt. Hier wurde eine Deckensanierung vorgenommen. Zu den abgeschlossenen Projekten zählen zudem die Sanierungsarbeiten der Wohnungswirtschaft, die in die beiden alten Blöcke in der Marienstraße und der Jessenitzer Chaussee investierte.

Lange haben die Jessenitzer darauf gewartet, nun ist es offiziell: der Bau des Radweges Jessenitz-Vielank geht weiter. Der neue Weg wird rund 1,73 Kilometer lang sein. Baubeginn ist voraussichtlich 2017. Für viel Diskussionen im Vorab sorgte auch die Betriebserweiterung der Firma Brüggen. Die geplante Baumaßnahme des Fahrzeugwerkes stößt besonders bei den Einwohnern von Probst Jesar auf Widerstand.

2016 war das Jahr der Jubiläen in der Lindenstadt: fünf Jahre Lindenschule, 40 Jahre Chor, 88 Jahre Lobetal. Und das ganze Jahr über feierten die Bewohner ganz unter dem Motto: Lübtheen ist und bleibt bunt. Das bundesweite Programm „Tag der bunten Aktionen“ zog sich durch das Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen. Bauer Korl begrüßte die Einwohner in seiner Show in der Mehrzweckhalle. Die Einnahmen kamen den Sportvereinen der Lindenstadt zugute. Und im August machte SPD-Chef Sigmar Gabriel mit Manuela Schwesig auf seiner Sommertour in Lübtheen Halt und besuchte das Denkmal für die Euthanasie-Opfer.

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