Jahresrückblick Wittenburg : Durch Höhen und Tiefen

So sehen die Planer „Wittenburg Village“ an der Autobahn 24.
1 von 5
So sehen die Planer „Wittenburg Village“ an der Autobahn 24.

... ging Wittenburg im Jahr 2016

Hoffmann_passbild.jpg von
31. Dezember 2016, 05:00 Uhr

Kein anderes Thema wurde in und um Wittenburg in diesem Jahr wohl so heiß diskutiert wie das Bauvorhaben „Wittenburg Village“. So spalten die Outlet-Pläne besonders die Meinungen in der Nachbarschaft. Schweriner und einige Hagenower beispielsweise befürchten, dass unter dem geplanten Outlet-Center der Einzelhandel der anderen Städte leiden wird. Wittenburg will trotz allem weiter an den Planungen festhalten. Letztendlich hängt jedoch alles von der Entscheidung des Landes ab, ob Wittenburg überhaupt so etwas Großes wie das Wittenburg Village beherbergen darf.

Bei den Planungen zum neuen Feuerwehrhaus ist Wittenburg hingegen schon einen Schritt weiter. Die Stadtverwaltung geht von einem Baubeginn Mitte nächsten Jahres aus. Die Förderanträge für das Vorhaben wurden eingereicht. Mitten im Bau befanden sich in diesem Jahr die Erweiterungen der beiden größten Firmen Wittenburgs. Dr. Oetker investierte in sein neues Forschungszentrum „4U“ und SternMaid legte den Grundstein für sein zweites Werk. In Angriff genommen wurde auch der Bau des neuen Radweges nach Waschow und die Sanierung der Rosenstraße. Der dritte Bauabschnitt des Radweges an der L 04 wurde im Dezember eingeweiht. Die sechs Meter breite Fahrbahn der Rosenstraße mit neuem Geh- und Radweg wurde im Oktober offiziell freigegeben. Auch das Regenwassersystem ist hier nun auf dem neusten Stand. Welche Auswirkungen ein schlechtes Abwassersystem haben kann, zeigte die große Überschwemmung im Juni. Schwere Gewitterstürme mit Starkregen haben in Wittenburg Großeinsätze der Feuerwehren ausgelöst. In Wittenburg soffen binnen Minuten vor allem Teile der Altstadt ab.

Weitere Themen, die die Wittenburger das Jahr über bewegte, waren beispielsweise das Schützenfest im Mai, das für zahlreiche Debatten sorgte. Die Streiks der Mitarbeiter von Dr. Oetker und die Schmähgedichte, die in der Stadt kursierten, sorgten für großes Aufsehen und die wöchentlichen Zusammentreffen der Reichsbürger für teils großes Unverständnis.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen