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Grüne Woche Berlin : Frisch gerollt und knackig-würzig

vom
Aus der Onlineredaktion

Eines der größten deutschen Gemüseanbaugebiete liegt in MV. Behr AG bringt das Grün auf die Grüne Woche

von
erstellt am 24.Jan.2017 | 05:00 Uhr

Idyllisch, fernab jedes Großstadtgetümmels, auf den weiten Feldern Mecklenburg-Vorpommerns sind Bruna Bär, Roberta Rabe und Rudi Raupe kräftig am Werkeln. Schließlich sorgen sie dafür, dass es dem „Carotinchen“, dem „Bluccoli“ und dem „Salarico“ gut geht. Bei Wind und Wetter sind sie in der Natur, um in einem der größten Gemüsegärten Deutschlands Anbau und Ernte zu kontrollieren. Die drei Comicfiguren sind eine Idee der Behr AG und sollen dem Verbraucher erklären, was auf den Äckern, die zum Unternehmen gehören, los ist. Zur Grünen Woche nach Berlin haben es die Maskottchen nicht geschafft, dafür haben sie ihre Kollegen aus dem Vertrieb und der Produktion zur größten Messe der Ernährungswirtschaft Deutschlands entsandt. Und diese haben kleine Schmankerl aus der gesunden Küche mit dabei. Im Rekordtempo bereitet Stefanie Mevenkamp „Salarico“-Häppchen zu, gefüllt mit Frischkäse und Mandarinen. Die Salatzüchtung ist eine Kreuzung aus Eisberg- und Romasalat und gehört zu den beliebtesten Produkten der Behr AG. „Er ist genauso frisch und knackig wie der Eisberg- und genauso würzig wie der Romasalat. Kühl gelagert, hält er sich eine Woche“, sagt Mevenkamp.

Seit fünf Jahren fährt der Gemüsehändler aus Norddeutschland mit seiner Frische-Theke zur Grünen Woche. „Wir produzieren in MV auf 150 Hektar Land – sowohl konventionelles, als auch Bio-Gemüse“, erzählt Barbara Cunningham. Sie ist seit 25 Jahren in der Firma und weiß um die Entwicklung. Die Behr AG ist ein Familienbetrieb, das mittlerweile in dritter Generation geführt wird. Alles fing 1882 in einem kleinen Dorf südlich von Hamburg an. In Rosenweide wurde zunächst auf zwei Feldern Gemüse im Freiland angebaut, das nach der Ernte mit einer Schute über die Elbe auf dem Hamburger Großmarkt verkauft wurde. Über die Jahre wuchs das Unternehmen, weitere Felder wurden gekauft oder gepachtet. Inzwischen gibt es sogar Standorte in Spanien, so dass das gesamte Jahr über Gemüse angebaut werden kann. „Der größte Absatzmarkt bleibt Deutschland“, so Cunningham. Aber auch in Mittel- und Osteuropa sei das Gemüse aus MV erhältlich. „Unser Credo beinhaltet, dass Frische kurze Wege braucht. Die Lebensmittel lagern maximal zwölf bis 24 Stunden. Das Gemüse wird geschnitten, gekühlt und sofort verschickt“, erklärt Cunningham. Die Behr AG habe derzeit rund 40 verschiedene Gemüsesorten im Angebot und sei ständig auf der Suche nach neuen Produkten. Auf diesem Weg entstanden auch das möhrige „Carotinchen“, die Blumenkohl-Brokkoli-Mischung „Bluccoli“ und auch der „Salarico“ .

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