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Nach G20-Gipfel in Hamburg : Versicherungen schätzen Schaden auf bis zu zwölf Millionen Euro

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Verwüstete Läden, brennende Autos: Die Folgen der Krawalle werden für die Versicherungen teuer.

Berlin/Hamburg | Nach den Krawallen während des G20-Gipfels in Hamburg haben die deutschen Versicherer nach eigener Schätzung Schäden in Höhe von bis zu zwölf Millionen Euro zu begleichen. Etwa ein Drittel der Summe entfalle voraussichtlich auf Autos, der Rest auf Schäden an Häusern und Gewerbebetrieben, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft am Dienstag in Berlin mitteilte. Betroffene wurden aufgerufen, Schäden möglichst schnell zu melden.

Randalierer hatten bei den drei Tage dauernden Ausschreitungen vor gut eineinhalb Wochen in Hamburg unter anderem Geschäfte geplündert, Autos angezündet und Barrikaden in Brand gesteckt. Die Krawalle lösten eine politische Diskussion über den Umgang mit Linksextremismus und der Zukunft der Roten Flora aus. Bürgermeister Olaf Scholz entschuldigte sich für die Ausschreitungen.

Alle Artikel rund um den G20-Gipfel finden Sie auf unserer Themenseite svz.de/g20.

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erstellt am 18.Jul.2017 | 10:14 Uhr

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