Die angehörigen : „Man kommt nie darüber hinweg“

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26. März 2015, 20:30 Uhr

Der Absturz der Germanwings-Maschine hat in Schwerin schmerzliche Erinnerungen an ein Unglück vor fast 30 Jahren geweckt. 20 Jugendliche einer Schweriner Schulklasse kamen ums Leben, als ihre Maschine am 12. Dezember 1986 beim Landeanflug auf Berlin-Schönefeld abstürzte. Die Zehntklässler waren auf dem Rückweg von einer Klassenfahrt ins damals sowjetische, heute weißrussische Minsk. Zu den Todesopfern gehörte der Sohn von Bernhard Kadzioch. „Über so einen Schlag kommt man nicht hinweg“, sagt der heute über 80-jährige Vater mit brüchiger Stimme. Die Nachricht vom Absturz und dem Tod seines Sohnes habe er damals erst einmal überhaupt nicht aufgenommen. „Es war wie ein Blackout, es sollte einfach nicht sein.“ Er sei wie gelähmt gewesen. Kadzioch sprach den Angehörigen der Opfer des Germanwings-Fluges sein Mitgefühl aus. „Ich weiß genau, wie sich das anfühlt“, sagt er.

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