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20 Jahre svz.de : Mobile Ausrichtung und Nutzwerte immer wichtiger

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Webauftritt des Verlages feiert 20. Geburtstag / Von Anfängen in HTML bis zur permanenten Erreichbarkeit

von
erstellt am 05.Mai.2015 | 08:00 Uhr

20 Jahre... Das ist schon eine ordentliche Zeit. Am 5. Mai 1995 hoben wir unser „Online-Kind“ aus der Taufe. SVZ.de hieß es, war deutschlandweit der allererste Webauftritt einer Tageszeitung und bekam wenig später mit NNN.de und Prignitzer.de zwei Geschwister. Heute sind sie aus dem Teenie-Alter raus. Aber sind sie groß? Schaut man sich die Entwicklung an – vor allem die im Internet – hat man eher das Gefühl, gerade erst am Anfang zu stehen.

Damals, als PC noch etwas Besonderes waren und Aldi regelmäßig mit Angeboten für Gedrängel und Staus sorgte, bastelten bei uns technik-affine Kollegen Seiten komplett in HTML. Sie „hämmerten“ alles, aber wirklich alles, in diese seltsamen Buchstaben- und Kommandozeilen, die für „Otto-Normal-Verbraucher“ aussehen wie Hieroglyphen in einer ägyptischen Pyramide.

Doch es dauerte nicht lange: Wir bekamen mit HTML-Editoren und Content Management Systemen immer bessere technische Hilfsmittel an die Hand. Die Computer zogen schnell in fast alle Haushalte, das Surfen im World Wide Web wurde Normalität. Stationär, also am PC, zumindest.

Das änderte sich durch iPhone und iPad – das Internet wurde nun richtig mobil. Es gab zuvor schon Versuche, die ein Surfen auf den eigentlich für PC gebauten Webseiten aber zur Qual machten. Nun richteten sich immer mehr Anbieter auf die Apple- und später auch Geräte anderer Hersteller ein.

Die Seiten wurden für Smartphones optimiert, Daten und Bilder minimiert, lästige Ladezeiten verringert. Shopping-, Tausch- und Portale für verschiedenste Interessen schossen aus dem Boden und sind sehr beliebt. Heute hat jeder, der etwas auf sich hält, mindestens eine App im Angebot.

Je größer und lokaler der Nutzwert desto besser. Bin ich z.B. im Urlaub – und MV ist Tourismusland Nr. 1 –, möchte ich doch wissen: Wo kann ich dort Wann und Was genau unternehmen? Ziehe ich von A nach B um, informiere ich mich schon vorher: Wie teuer ist eine Wohnung in diesem oder jenem Stadtteil? Oder kann ich mir sogar ein Haus dort leisten?

Das passiert immer weniger in den heimischen vier Wänden. Will ich etwas wissen, muss die Antwort gleich her – egal, wo ich gerade bin. Das gilt auch für Nachrichten. Allein in den vergangenen zwei Jahren ist die stationäre Nutzung unserer Webseiten zwar nach wie vor erfreulich gestiegen, durch überproportional viele Zugriffe via Smartphone holte die „mobile Fraktion“ aber ungemein auf. Bis Jahresende könnte das Verhältnis sogar kippen. Ein wichtiger Faktor dafür: Facebook. Überall hat der User die News im Blick und landet per Klick auf unseren Angeboten.

Auch darauf stellen wir uns ein. Aktuell arbeiten wir an einer weiteren Verbesserung unserer App, die die Darstellung auf den mobilen Endgeräten deutlich optimiert und Interaktionen wie Sharing etc. vereinfacht. Auch schon für die Nutzung über Smart Watch & Co. Und wer weiß: Vielleicht haben Sie unsere News schon bald per Brille permanent vor Augen. Wir haben noch viel vor – zwinkern Sie uns einfach immer wieder an!

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