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Hansa Rostocks Angreifer Marcel Schied : "Zwölf Tore wären ein schönes Ziel"

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Von Angreifer Nr. 3 zum Top-Stürmer: Marcel Schied hat sich im Saisonverlauf in die Start-Elf gekämpft und ist mit neun Toren in 18 Spielen treffsicherster Kicker des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock.

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erstellt am 13.Jan.2011 | 01:16 Uhr

Rostock | Von Angreifer Nr. 3 zum Top-Stürmer: Marcel Schied hat sich im Saisonverlauf in die Start-Elf gekämpft und ist mit neun Toren in 18 Spielen treffsicherster Kicker des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock. Übertrumpft wird der 28-Jährige lediglich von Mittelfeldmann Björn Ziegenbein, der bereits zehnmal traf.

"Ich bin ganz zufrieden und kann jetzt eigentlich auch nicht sagen, es hätten noch ein paar mehr sein können. Die Quote war schon in Ordnung. Auf diese neun Treffer kann man aufbauen. Letztlich war es für mich eine schöne Halbserie", erzählt Marcel Schied.

Nicht auf der glänzenden Ausgangsposition ausruhen

Der Offensivmann ist mit vier Erst-, 157 Zweit- und 49 Drittliga-Einsätzen eine der erfahrensten Kräfte im Kader der Ostseestädter. Allerdings gelangen ihm erst einmal mehr als neun Tore in einer Spielzeit. 2003/04 traf er eine Liga höher zwölfmal für den VfL Osnabrück. Mindestens so oft will er den Ball möglichst auch in dieser Saison im Netz unterbringen, wenn er auch sagt: "Eigentlich setze ich mir keine speziellen Marken. Aber wenn ich jetzt schon neun habe, möchte ich natürlich auch zweistellig treffen. Zwölf Tore wären erst mal ein schönes Ziel. Es sollen halt noch ein paar dazukommen. Letztlich ist es mir aber egal, wie oft ich vollende. Die Hauptsache ist, dass wir mit der Mannschaft erfolgreich sind", erklärt "Schiedi", der im Sommer mächtig am Absturz in die Drittklassigkeit zu knabbern hatte. "Obwohl ich einen Vertrag hatte, wusste ich ja auch nicht, wie es weitergeht und ob der Verein überhaupt mit mir plant. Und so wie es jetzt gelaufen ist, konnte man es nicht erwarten. Immerhin kamen 14 neue Spieler. Nun haben wir nach 18 Partien schon 41 Punkte und ein gutes Torverhältnis. Das ist richtig geil."

Mit dem Überwintern auf einem direkten Aufstiegsrang - die Rostocker sind Zweiter - schuf sich der FC Hansa eine glänzende Ausgangsposition. "Doch darauf dürfen wir uns nicht ausruhen, sondern müssen weitermachen", betont der Angreifer, den es nicht stört, dass Braunschweig die Ostseestädter durch zwei mehr ausgetragene Partien an der Spitze ablöste: "Natürlich ist es eine blöde Situation, vor allem, wenn man Eintracht sieht. Doch die sind auch wirklich stark, haben eine eingespielte Truppe. Die ziehen ihre Spiele, wenns auch mal glücklich ist. Wir dürfen uns aber nicht verrückt machen. Die Plätze waren jetzt auch nicht so gut zu bespielen, was für uns sicherlich ein Nachteil gewesen wäre. Insgesamt sind die Verfolger ab Platz vier noch relativ weit hinter uns. Letztlich schauen wir aber nur auf uns, und wir haben noch drei Spiele in der Hinterhand."

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