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Holdorf: Kosten für Abwasser künftig niedriger : Zweckverband bereitet zweite Preissenkung vor

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Der Zweckverband Radegast befindet sich derzeit im sicheren Fahrwasser. Das kommt auch seinen Kunden zugute. Für tausende Kunden sollen die Abwasserkosten um 25 Cent je Kubikmeter gesenkt werden.

svz.de von
erstellt am 15.Nov.2013 | 11:41 Uhr

Der Zweckverband Radegast befindet sich im sicheren Fahrwasser. Das kommt seinen Kunden zugute. Am Mittwoch kommender Woche liegt der Verbandsversammlung eine Beschlussvorlage für eine erneute Senkung der Abwasserpreise für Kunden der zentralen Abwasserentsorgung vor. "Zum 1. Januar 2011 hat die Verbandsversammlung die Gebühren von 3,20 Euro je Kubikmeter auf 2,70 Euro gesenkt. Jetzt schlagen wir der Verbandsversammlung eine weitere Senkung auf 2,45 Euro je Kubikmeter Schmutzwasser vor", sagt Claudia Westphal, Geschäftsführerin des Verbandes. Stimmen die Bürgermeister und Volksvertreter diesem Vorschlag zu, dann zahlt ein durchschnittlicher Haushalt mit 100 Kubikmetern Wasserverbrauch im Jahr statt 270 Euro künftig 245 Euro Abwassergebühren.

Eine Anhebung der Gebühren in den kommenden Jahren sei nicht zu erwarten, betont Westphal. Der Zweckverband verfüge über ein voll ausgebautes Abwassernetz. "Sämtliche Investitionen sind abgeschlossen. Damit stehen Betriebskosten und kalkulatorische Kosten fest. Darüber hinaus haben wir die zu erwartenden Preissteigerungen für die Folgejahre bei der Kalkulation berücksichtigt", sagt Westphal. Betriebsbedingte Investitionen (Sanierungen) werde der Verband aus Eigenmitteln aufbringen. Er verfüge über eine auskömmliche Eigenkapitaldecke. Die wiederum sichert dem Zweckverband ausreichend Spielraum auf einige Faktoren von außen zu reagieren.

Unverändert bleiben die Preise bei Kleinkläranlagen und abflusslosen Sammelgruben. Veränderungen sind ebenso wenig bei der Trinkwasserversorgung zu erwarten. Somit bleibt der Verbrauchspreis bei Trinkwasser bei 1,82 Euro je Kubikmeter.

"Für die Kunden ist Wasser- und Abwasser somit kalkulierbar", sagt Claudia Westphal. Als Indikator wird die Zahl der Widersprüche herangeführt. So erhält der Verband im Jahr maximal zehn Widerspruchsschreiben, was ein Bruchteil dessen ist, was der Verband in den Gründungsjahren erhielt.

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