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Eine ehemals bedrohte Schule macht sich "unabschaffbar" : Zur Institution durch breites Engagement

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Erinnert man sich an Bilder aus dem vergangenen Jahr, ist die Schlagsdorfer Schule kaum wiederzuerkennen. Der größte Teil der Sanierungen ist abgeschlossen und das Gebäude leuchtet in den Farben Rot, Gelb und Grün.

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erstellt am 09.Jan.2011 | 10:08 Uhr

Schlagsdorf | Erinnert man sich an Bilder aus dem vergangenen Jahr und davor, ist die Schlagsdorfer Schule kaum wiederzuerkennen. Der größte Teil der Sanierungen ist abgeschlossen und das Gebäude leuchtet in den Farben Rot, Gelb und Grün. Letzteres ist nicht nur ein schmückender Anstrich, sondern Teil des Schulprogramms. Federführend organisiert von Biologie- und Chemielehrerin Ute von Holly-Wramp geht es unter dem Titel "Grüne Schule" um das Verständnis für Natur und Umwelt. In Schulgarten, Gewächshaus und Schulwald lernen die Mädchen und Jungen die Wichtigkeit von Tieren und Pflanzen und das richtige Verhalten in der Natur.

Einen weiteren Schritt macht die Schule in diesem Jahr mit einem Projekt in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit und dem Jessenitzer Weiterbildungsverein. Beginnend in der siebten Klasse sollen die Schüler auf die Berufswelt vorbereitet werden. Es werden ihre Stärken und Schwächen analysiert und Begleitprogramme, zum Teil bis in die Ausbildung hinein, ausgearbeitet. So sollen die Schüler in jedem Fall eine Ausbildungsreife erlangen, nach Möglichkeit aber auch die zehnte Klasse abschließen.

Im Jahr 2009 schallte ein Hilferuf aus Schlagsdorf. Im Zuge der Verteilung von Mitteln aus dem Konjunkturpaket war man im Bildungsministerium auf einen veralteten Schulentwicklungsplan gestoßen und drohte die Schule einzusparen. Dank des breiten und unermüdlichen Engagements von Lehrern, Schülern und Eltern wurde das Programm der Schule kontinuierlich ausgebaut, was zu weiter steigenden Schülerzahlen führt.

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