zur Navigation springen

Hansa Rostock erwartet SC Paderborn : Zum Saisonstart gibt es keine Favoriten

vom

Am Sonntag ist es endlich soweit: Der FC Hansa bricht um 15.30 Uhr in der DKB-Arena gegen den SC Paderborn in die Saison 2011/12 der 2. Fußball-Bundesliga auf.

svz.de von
erstellt am 15.Jul.2011 | 09:37 Uhr

Rostock | Am Sonntag ist es endlich soweit: Der FC Hansa bricht um 15.30 Uhr in der DKB-Arena gegen den SC Paderborn in die Saison 2011/12 der 2. Fußball-Bundesliga auf. Linksverteidiger und Kapitän Sebastian Pelzer: "Die Mannschaft ist weder euphorisch noch nervös, sie ist angespannt und freut sich auf den Start."

Trainer Peter Vollmann hätte gern etwas mehr Zeit gehabt: "Friedhelm Funkel (sein Kollege vom VfL Bochum - d. Red.) hat es ja gesagt: Es ist unverantwortlich, so früh wieder zu beginnen. Das sehe ich auch so. Wir hätten womöglich noch eine Woche mehr gebraucht, um optimal vorbereitet zu sein, weil man in vielen Dingen noch das eine oder andere im Detail hätte intensiver aufarbeiten können, was jetzt im Straßengraben liegengeblieben ist. Aber allen anderen geht es genauso. Insofern darf man sich nicht beschweren. Die Vorbereitung ist ja im Großen und Ganzen gut gelaufen, alles steht."

Für den Auftakt gegen Paderborn warnt Vollmann: "Wir müssen zusehen, dass wir uns vor dem Strafraum keine überflüssigen Fouls leisten, denn die haben sich mit Alban Meha (vom Regionalligisten Eintracht Trier - d. Red.) einen gefährlichen Freistoßschützen geholt. Der hat vorige Saison 14 Treffer erzielt, davon elf direkte Freistöße."

Die Erfolgschancen sieht der Coach bei 50:50. "Gerade zum Saisonstart gibt es keine Favoriten. Statistisch gesehen treten immer am 1. Spieltag die meisten Unentschieden auf", sagt Vollmann. "Wir haben Sonntag Heimvorteil, aber es kommt schon die erste Extremsituation auf uns zu."

Und der 53-Jährige baut sicherheitshalber schon mal vor: "Wir sollten uns nicht verrückt machen lassen, wenn es nicht gleich so läuft, wie wir uns das vorgestellt haben. Wichtig ist, dass wir die Balance halten zwischen Sieg und Niederlage, die Geschlossenheit auch nach Misserfolgen gewährleisten. Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass wir nicht gleich nach dem ersten oder zweiten verlorenen Spiel vom Teller rutschen, sondern genügend Messer und Gabeln in der Mannschaft haben, um wieder zu uns zu finden."

Vollmann entscheidet im Tor von Spiel zu Spiel

Während die vier externen Neuzugänge Pavel Koštál, Timo Perthel, Marek Mintál und Tino Semmer sämtlich in der Start-Elf zu erwarten sind, ist die Besetzung der Torhüter-Position nach wie vor offen. "Tendenzen gibt es bei mir immer noch nicht", versichert Vollmann. "Ich gucke bis nach der letzten Trainingseinheit, ob beide (Jörg Hahnel und Kevin Müller - d. Red.) gesund sind, und treffe dann eine Entscheidung, die für das erste Spiel gilt. Es wird von Mal zu Mal entschieden." Torwarttrainer Alexander Ogrinc sagt: "Es ist so schwer, im Prinzip könnten wir ne Münze schmeißen - so einfach ist das." Der 42-Jährige ergänzt: "Wenn du eine Nummer eins aussuchst, steht die erst mal. Da darf der andere aber nicht den Kopf in den Sand stecken." Mehr ist allerdings auch ihm im Voraus nicht zu entlocken.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen