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Lokales

17. Dezember 2017 | 22:26 Uhr

Zu viele Schmuddelecken

vom

svz.de von
erstellt am 10.Mai.2010 | 07:15 Uhr

Groß Klein | Die Einwohner von Groß Klein sind unzufrieden mit der Unsauberkeit in ihrem Stadtteil und mit dem Entsorgen von Sperrmüll. Zu viele wilde Schmuddelecken aus alten Möbeln verschandeln das jüngste Wohngebiet des Nordwestens. "Momentan muss man oft lange auf einen Termin zur Entsorgung warten", sagt Ortsbeiratsmitglied Gerd Heck (Linke). "Viele Berufstätige haben eher Hilfe am Wochenende. Wenn sie dann sofort etwas entsorgen möchten, ist das nicht erlaubt, weil alles erst am Vortag, also bei uns in Groß Klein am Donnerstag, herausgestellt werden darf", sagt Heck.

Der Beirat möchte sich einen Vertreter der Stadtentsorgung in eine der nächsten Sitzungen einladen. Dabei könnte geklärt werden, ob sich in diesem Prozess etwas optimieren lässt. Es wurde die Idee geäußert, dass die Wohnungsunternehmen - die Wiro verfügt bereits über solche - spezielle Plätze als Sammelbehälter errichtet. Dann können Mieter Sperrmüll dort lagern, und er wird nicht wahllos im Wohngebiet verteilt.

"In Groß Klein wird Sperrmüll freitags abgefahren", sagt Thomas Schmidt von der Umweltaufsicht des Amtes für Umweltschutz. Da Karfreitag auf also einen Entsorgungstag in Groß Klein gefallen ist, ist die Situation eingetreten, dass es zum Engpass bei der Terminvergabe gekommen ist. Ansonsten dauert es erfahrungsgemäß maximal zwei Wochen. "Leider ist es nicht möglich, den Sperrmüll in ganz Rostock montags abzufahren", sagt Schmidt weiter. Unangemeldete Sperrmüllberge werden in der Regel nicht mitgenommen. Sonst können die Mitarbeiter die Abfuhr der angemeldeten Termine zeitlich nicht einhalten. Einen weiteren Grund nennt Steffen Böhme, Vertriebsleiter der Stadtentsorgung: "Steht eine Couch am Straßenrand und die Entsorger halten sie für Sperrmüll, aber sie ist Teil eines Umzuges , kann das Ärger geben", sagt er. Alternativen zur Sperrmüllentsorgung bilden die vier Recyclinghöfe der Stadt, wo Möbel und Anderes kostenlos entsorgt werden kann. Nur Weniges ist bei der Abgabe kostenpflichtig. Dazu zählen Bauschutt, Fenster, Altreifen mit und ohne Felgen, Baustellenabfälle und ähnliches. Wer keine Möglichkeit der Selbstabfuhr hat, aber nicht auf einen Entsorgungstag warten möchte, kann sich einen separaten Termin holen. "In so einem Fall ist der Transport kostenpflichtig", so Böhme.

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