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Lokales

13. Dezember 2017 | 21:48 Uhr

Ziegenbein trifft als Einwechsler

vom

svz.de von
erstellt am 06.Apr.2011 | 10:09 Uhr

Der FC Hansa kam Mittwochabend am 31. Spieltag der 3. Fußball-Liga beim 1. FC Heidenheim vor 6800 Zuschauern zu einem 2:1 (1:1) und holte damit bereits den zehnten Auswärts-Dreier der Saison. Es bleibt bei dem Vorsprung von 14 Punkten auf Aufstiegs-Relegationsplatz drei. Die Gäste kamen sogar bis auf drei Zähler an Tabellenführer Eintracht Braunschweig heran, der gestern zu Hause sensationell der „Zweiten“ von Werder Bremen mit 1:2 unterlag (siehe links).

Wie beim 2:1-Heimsieg am Sonnabend gegen den FC Carl Zeiss Jena begannen die Rostocker mit den beiden Spitzen Marcel Schied und Radovan Vujanovic. Erwartungsgemäß kehrte Michael Wiemann nach abgesessener Gelb-Sperre an die Seite von Martin Stoll in die Innenverteidigung zurück. Dafür rückte Kevin Pannewitz einen vor und bildete mit Robert Müller die Doppel-Sechs. Eine Denkpause erhielt dagegen Björn Ziegenbein. Dafür rückte Mohammed Lartey im Mittelfeld von der Zentrale nach rechts.

Der FCH kam gut in die Partie und schaffte die frühe Führung. Mohammed Lartey trägt den Ball zügig nach vorn, verzögert kurz und flankt in den Strafraum. Dort steigt Radovan Vujanovic höher als die Heidenheimer Ingo Feistle sowie Florian Tausendpfund und köpft zum 1:0 für die Mecklenburger ein (8.).

Wenig später verhaspelte sich Schied in aussichtsreicher Position (21.).

Nach knapp einer halben Stunde holte Hansa-Keeper Jörg Hahnel die Gastgeber in die Partie zurück. Bei einem Eckball des 1. FCH kommt der Schlussmann aus seinem Kasten, verschätzt sich aber, und Tausendpfund köpft zum 1:1-Ausgleich ein.

Wenig später erneut Hahnel im Mittelpunkt: Der 29-Jährige lässt einen Kopfstoß von Johannes Meier abklatschen, schnappt sich dann aber das Leder vor Andreas Spann (31.).

Auf der Gegenseite gelangt die Kugel über ein Zusammenspiel von Vujanovic und Schied zu Lartey. Allerdings kann die Abwehr der Gast-geber klären (34.).

hatten die Rostocker in der 45. Minute. Bei einem Zweikampf zwischen Wiemann und Marc Schnatterer kommt der Heidenheimer im Strafraum zu Fall. Der Unparteiische ließ aber weiterspielen – 1:1 zur Pause.

Den ersten Warnschuss nach dem Wechsel setzte Spann für die Hausherren ab (47.). Anschließend versuchten die Norddeutschen das Geschehen zu beruhigen und den Ball zu kontrollieren. Plötzlich tauchte Tobias Jänicke frei an der Strafraumgrenze auf, scheiterte jedoch an Erol Sabanov in Kasten der Hausherren (53.). Nur vier Minuten später sorgten die Hanseaten für ein großes Durcheinander in Heidenheims Sechzehner, doch Schied zögerte zu lange, und Jänickes Schuss landete am Außennetz. Damit war es mit der Herrlichkeit der Gäste aber erst mal wieder vorbei.

Die Ostwürttemberger schwangen sich auf, die Partie wieder an sich zu reißen, doch fehlte ihnen die Ge-nauigkeit im Angriff.

Trainer Peter Vollmann reagierte und brachte Ziegenbein für Pannewitz. Und damit wechselte er den Sieg ein. Jänicke startete auf links durch, drang in den Strafraum ein. Seinen Rückpass verwandelte Ziegenbein per Direktabnahme zum 2:1 (76.). Die Gastgeber drängten in der Schlussphase auf den Ausgleich. Hansa machte dicht, brachte Tom Trybull für Schied und rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.

TRAINER Peter Vollmann:
Es war ein gutes und intensives Spiel von beiden Mannschaften. Die Partie lief ähnlich wie in der Hinrunde beim 2:3 in Offenbach, es ging rauf und runter, nur hatten diesmal wir das glücklichere Ende für uns. Das 1:1 zur Pause ging in Ordnung. In der zweiten Halbzeit agierten wir noch ein bisschen konzentrierter. Anfangs ließen wir zwar noch drei, vier hochkarätige Möglichkeiten liegen, konnten uns dann aber belohnen. Vielleicht waren wir auch etwas konditionsstärker und haben so letztlich unser Spiel brutal durchgezogen. Für uns ist das Resultat natürlich sehr gut, gerade auch, weil wir jetzt zehn Stunden Busfahrt vor uns haben. Es war ein Riesenschritt in die richtige Richtung.


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