20 Fragen an : Zwischen Büro und Sporthalle

Holger Klukas
Holger Klukas

Holger Klukas, Bürgermeister der Gemeinde Gallin-Kuppentin, spielt in seiner Freizeit gerne Tischtennis. Wo sein Lieblingsplatz in der Region ist und was er als Kind werden wollte, erfahren Sie in seinen 20 Antworten.

svz.de von
14. November 2015, 12:00 Uhr

Seit 2006 ist Holger Klukas Bürgermeister der Gemeinde Gallin-Kuppentin und betreut fünf Gemeinden. Hier liegt ihm besonders die ehrenamtliche Arbeit am Herzen. Schließlich führt er das Amt des Bürgermeisters auch ehrenamtlich aus. „Ohne das Ehrenamt läuft der Staat nicht“, betont er. Wenn Klukas nicht gerade an seinem Schreibtisch im Büro sitzt und ein offenes Ohr für die Bürger in seiner Sprechstunde hat, hält er sich in der Sporthalle an der Tischtennisplatte auf oder beobachtet Flora und Fauna in der Natur. Jetzt nahm er sich die Zeit SVZ-Volontärin Wibke Niemeyer die 20 Fragen zum Wochenende zu beantworten.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Region?

Holger Klukas: Da gibt es mehrere: am Daschower See, in Kuppentin am alten Forsthof an der Elde und bei mir zuhause auf der Terrasse.

Wofür setzen Sie sich als Bürgermeister in Ihrer Gemeinde ein?

Dafür, dass die Bürger in der Gemeinde in Ruhe und Frieden leben können. Weiter setze ich mich für mehr Ehrlichkeit in diesem Land und für den Erhalt der Umwelt ein. Zudem sollte das Ehrenamt besser anerkannt werden.

Was wollten Sie als Kind werden?

Ganz schnell erwachsen - . Mein Berufswunsch ist erst im Laufe meines Lebens entstanden.

Wo kann man Sie in der Region am ehesten treffen?

Zuhause oder im Auto in einem der fünf Dörfer der Gemeinde bzw. im Amt in Lübz oder bei einer kommunalen Bildungsveranstaltung. Als Bürgermeister muss man sich informieren und über aktuelle Dinge Bescheid wissen.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

In den Schulferien habe ich Zeitungen und Post ausgetragen und in der Plauer Fischerei gearbeitet. Von acht Wochen Sommerferien habe ich sechs Wochen lang gearbeitet und zwei Wochen Urlaub gemacht. Das verdiente Geld habe ich gespart.

Wofür haben Sie es ausgegeben?

Für ein Kofferradio, Modell Stern Party in Blau-Gelb - das fand ich so schick.

Was würden Sie gerne können?

Meinem Gesprächspartner hinter die Stirn gucken.

Was stört Sie an anderen?

Unzuverlässigkeit, Angeberei, Unehrlichkeit, Egoismus und Arroganz.

Wann haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Im Kino bei dem Film „Fack ju Göthe“ - solche Filme treffen meinen Humor ganz gut. Die Gesichter passen gut zu den Schauspielrollen.

Was haben Sie zuletzt Unvernünftiges getan?

Das ist eine Frage der Definition. Ich glaube sehr oft, was die Leute mir erzählen. Diese Gutgläubigkeit versuche ich mir aber derzeit abzugewöhnen.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Ich habe keine persönlichen Helden. Alle Menschen, die ehrlich durchs Leben gehen, sind für mich wertvoll und wichtig. Da gehören zu 90 Prozent auch die Ehrenamtlichen zu.

Welches Buch lesen Sie gerade?

„Das Ende der Ego-Gesellschaft“ von Nina Apin - ein Fachbuch über die Wichtigkeit und Stellung des Ehrenamtes in diesem Land. Auch ich habe hier ein Kapitel geschrieben.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Die Ausgaben des Nordmagazins auf NDR. Sollte ich es verpassen, was selten vorkommt, schaue ich die Wiederholung in der Mediathek.

Wo trifft man Sie eher: Auf dem Fußballplatz oder bei einer Sportübertragung vor dem Fernseher?

Fußball ist nicht meine Sportart. Wenn Fußball, dann schon eher vor dem Fernseher. Sonst trifft man mich an der Tischtennisplatte oder beim Schachspielen. Das sind Sportarten, die nicht weh tut.

Was haben Sie immer im Kühlschrank?

Eier und selbstgemachte Marmelade - und das seit meiner Studentenzeit.

Was kommt bei Ihnen auf den Tisch?

Seit meiner Ernährungsumstellung kohlenhydratarmes Essen. Gerne aber auch mal Hausmannskost.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

Uriah Heep „Lady in Black“ - das war meine Jugend.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne, und von wem haben Sie es bekommen?

Ich freue mich über alle Geschenke, besonders über die von meiner Frau.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Großvater werden, um dann mit den Enkeln viel Zeit zu verbringen.

Was werden Sie als Rentner machen?

Nach Skandinavien reisen und mich um meine Familie kümmern.

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