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Lübzer Weihnachtsmarkt : Zwei Tage lang aufs Fest eingestimmt

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Maler- und Lackierermeister Diethard Grosser unterstützt den traditionell am Wochenende vorm 1. Advent veranstalteten Lübzer Weihnachtsmarkt von der ersten Stunde an. Ununterbrochen fand dieser zum 17. Mal statt.

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erstellt am 03.Dez.2012 | 11:24 Uhr

Maler- und Lackierermeister Diethard Grosser unterstützt den traditionell am Wochenende vorm 1. Advent veranstalteten Lübzer Weihnachtsmarkt von der ersten Stunde an. Ununterbrochen fand dieser am Freitag und Sonnabend in der gewohnten Form zum 17. Mal statt. Das widrige, keinen Lichtblick zulassende Wetter ließ zwar viele zuhause bleiben, aber trotzdem fanden im Laufe der beiden Tage insgesamt doch eine Menge Besucher vor allem jüngeren Alters den Weg zum Marktplatz. „Wichtig ist hier, dass Kinder Spaß haben“, so der Geschäftsmann, der bei den Rundfahrten mit dem bunt beleuchteten, von seinem Lanz Bulldog gezogenen Anhänger auch fast immer einen begeisterten kleinen Fan direkt neben sich zu sitzen hatte.

Bürgermeisterin Gudrun Stein untermauerte die Aussage. Gerade Grosser habe sich von Anfang an uneigennützig eingebracht. Ihm gehören auch die Shetland-Ponys, auf denen die jungen Besucher kleine Rundtouren durch den Park unternehmen konnten. „Im Mittelpunkt stand und steht, dass Kinder ohne Geld etwas erleben und möglichst mit etwas in der Hand wieder nach Hause gehen können“, sagt die Verwaltungs-Chefin. Ein mittlerweile fester Programmteil ist, dass am Freitag der Chor der Grundschule auftritt und die Lehrer Weihnachtsschmuck basteln. Einen Tag später bieten dies über viele Stunden das Mehrgenerationenhaus (MGH) und die Wohnungs- und Verwaltungs-GmbH Lübz (WVL) an. Weihnachtliche Klänge bekamen die Besucher vom Elde-Blasorchester Parchim-Lübz und als Abschluss vom durch Martin Huss geleiteten Posaunenchor zu hören. Öfter wurde die Stadt im Vorfeld gefragt, warum sie kein Karussell organisiere. „Das haben wir früher schon getan und machten die Erfahrung, dass niemand kommt, wenn wir es nicht mieten – also viel Geld bezahlen – und die Eigentümer dann von den Benutzern trotzdem kassieren“, sagt Gu-drun Stein. „Deshalb wurde entschieden, es nicht mehr zu tun.“

Zu beobachten sei allgemein, dass viele Ältere nur noch kurz zu den einzelnen Programmpunkten kommen: „Früher waren es mehr. Auch hier zeigt sich der demographische Wandel.“

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