Plau und Dobbertin : Zwei Küchenbrände in der Region

Mit Tüchern konnte das Küchenfeuer in der Dobbertiner Gaststätte  umgehend gelöscht werden.
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Mit Tüchern konnte das Küchenfeuer in der Dobbertiner Gaststätte  umgehend gelöscht werden.

Die Freiwilligen Feuerwehren in Plau sowie in Dobbertin und Goldberg mussten am Sonnabend zu Küchenbränden ausrücken

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30. Oktober 2016, 10:24 Uhr

Die Freiwilligen Feuerwehren in Plau sowie in Dobbertin und Goldberg mussten am Sonnabend zu Küchenbränden ausrücken.

In Plau hatte in einer Wohnung in der dritten Etage am Fuchsberg gegen 17 Uhr der Rauchmelder angeschlagen und es drang auch Rauch durch die Tür. Von den Mietern war keine Spur. Die alarmierte Polizei und Feuerwehr waren schnell vor Ort und nachdem die Polizei die Tür notgeöffnet hatte, war der Brandherd schnell gefunden. „Im Backofen war Essen und die Wohnung wurde verlassen“, hieß es von der Polizei. Nachdem die Kameraden der FF Plau das Essen aus dem Backofen nahmen, haben sie die Wohnung gelüftet und die Mieter, die zwischenzeitlich eingetroffen sind, konnten die Räume wieder nutzen.

Wenig später gingen die Sirenen in Dobbertin und Goldberg. Gemeldet wurde ein Brand im Küchenbereich der Gaststätte „Zwei Linden“ in Dobbertin. „Aus einer sogenannten Kipppfanne trat während der Tätigkeit Fett aus und kam mit der offenen Gasflamme des Herdes in Kontakt“, hieß es von der Polizei zur Brandursache.

Dass das Feuer sich nicht auf den Küchenbereich und eventuell auf die Gaststätte ausbreiten konnte, ist dem beherzten Eingreifen des Küchenpersonals sowie Tobias und Andreas Kluth – wie ehemalige Kameraden der Dobbertiner Wehr – zu verdanken. „Mit einer Branddecke, die wir hatten, sowie weiteren Tüchern konnten wir die Flammen ersticken und somit den Schaden relativ gering halten“, erzählt Heike Kessler, die Gaststättenchefin. „Wenn die nicht so schnell reagiert hätten, hätte das durchaus größer werden können, so brauchten wir nicht groß löschen, ein Feuerlöscher reichte und anschließend wurde kräftig gelüftet“, so Dobbertins Wehrführer Jörg Scheperki.

Die Gaststätte war zu diesem Zeitpunkt gut besucht, „wir hatten zwei Feiern, eine Goldene Hochzeit und einen 65. Geburtstag auszurichten, sowie unsere ‚normalen‘ Gäste“, sagte Heike Kessler. Doch alle verließen schnellstens die Räumlichkeiten und warteten außerhalb auf das Ende des Einsatzes. Nach knapp einer Stunde war der Einsatz soweit beendet, dass die Polizei und die Feuerwehr die Räume wieder frei gaben.

Zum Glück waren die Speisen vorbereitet, so dass trotz Verspätung das Essen auf den Tischen kam.

Den Sachschaden beziffert die Polizei mit „mehreren Tausend Euro“, doch das Wichtigste war, dass keine Personen gefährdet waren und sich alle umsichtig verhielten.

Die Goldberger Freiwillige Feuerwehr musste allerdings in der Nacht gegen 2.30 Uhr erneut ausrücken. In der Nähe des Gerätehauses der Mildenitzstadt hatten Unbekannte einen Papiercontainer angezündet.

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