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arbeitsmarkt in lübzer region : Zum Saisonstart kommt Schwung auf

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Arbeitslosenzahlen im Bereich Lübz rückläufig. Ausbildungsstellen sind noch zu haben

von
erstellt am 31.Mär.2017 | 21:00 Uhr

Der Frühling ist jetzt auch langsam an den Arbeitsmarktzahlen zu erkennen. In der Geschäftsstelle Lübz der Agentur für Arbeit haben sich die Arbeitslosenzahlen von Februar auf März verringert. In Zahlen: von 123 auf insgesamt 1112 Personen. Vor einem Jahr waren noch 214 Menschen mehr ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote lag im März im Raum Lübz bei neun Prozent – vor einem Jahr lag sie noch bei 10,7 Prozent. „Der Saisonstart für das Hotel- und Gaststättenwesen steht vor der Tür und viele Arbeitnehmer melden sich nun in Arbeit wieder ab“, erklärt Cornelia Behnisch, Teamleiterin Agenturen für Arbeit Parchim-Lübz-Sternberg, die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Dennoch werden immer noch Fach- und Hilfskräfte in diesem Bereich gesucht – Koch, Restaurantfachfrau, Servicemitarbeiter, Zimmerservice...

Auch im Baugewerbe und bei Handwerksbetrieben geht es langsam aufwärts. „Durch die bisherigen milden Witterungsverhältnisse und den anlaufenden Auftragsfreigaben kommt es auch bei den größeren Handwerksbetrieben zu Wiedereinstellungen“, verdeutlicht Cornelia Behnisch. Vor allem Elektroinstallateure werden gebraucht.

Tierpfleger in der Schweinehaltung, Melker, Fütterer und Landmaschinenführer werden unter anderem auch jetzt wieder händeringend in der Landwirtschaft gebraucht. Garten- und Landschaftsbauer, Schlosser, Friseure, Kranken- und Altenpfleger werden ebenfalls gesucht.

Nicht Fach- und Hilfskräfte werden gebraucht, sondern auch Auszubildende. „Für die Ausbildungssuchenden laufen derzeit die Auswahlverfahren für die Ausbildungsstellen 2017 auf Hochtouren. Viele konnten bereits ihre Verträge unterschreiben“, so die Teamleiterin weiter. Noch immer geben einige Arbeitgeber aus der Region Ausbildungsstellen für 2017 auf. „Wer also noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, sollte sich umgehend bei der Berufsberatung melden. Die Chancen, zu Hause ein passendes Angebot zu finden, sind derzeit groß“, so Cornelia Behnisch abschließend.

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