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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

19. November 2017 | 22:39 Uhr

Besonderer Geburtstag : Zum Jubiläum ein großes Fest

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Das Deutsche Rote Kreuz im Land wird 150 Jahre alt. Aus diesem Anlass laden das Betreute Wohnen in Lübz und die Sozialstation am 21. Mai zu einem „Tag der offenen Tür“.

svz.de von
erstellt am 10.Mai.2014 | 08:00 Uhr

Anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Mecklenburg-Vorpommern veranstaltet die unter seiner Trägerschaft stehende Seniorenwohnanlage in der Scharnhorststraße am 21. Mai von 13 bis 17 Uhr einen „Tag der offenen Tür“. Auf dem Gelände befindet sich auch die hier integrierte Sozialstation. „An dem Tag gibt es Informationen für alle, die sich für Pflege, Betreutes Wohnen und den Hausnotrufdienst interessieren, aber das ist nicht alles“, sagt Ursel Riemann, Leiterin der Einrichtung. Zum Programm gehören zum Beispiel der Auftritt eines Alleinunterhalters, Spaß auf Platt und als Höhepunkt eine Tombola, bei der jedes Los gewinnt. „Dies wurde ausschließlich durch Gewerbetreibende aus Lübz und Umgebung möglich. 44 Handwerker, Betriebe und Geschäfte steuern Geld- und zum Teil sogar schon liebevoll verpackte Sachspenden bei, was uns sehr gefreut hat“, so die Leiterin. „Beteiligt haben sich nicht nur die jeweiligen Inhaber, sondern auch viele Mitarbeiter.“ Darüber hinaus gibt es von Beschäftigten der Wohnanlage selbst gebackenen Kuchen.

In Lübz wurde die Sozialstation des DRK (ambulanter Pflegedienst) 1991 eröffnet, die Wohnanlage mit zunächst 46 Wohnungen in der Scharnhorststraße folgte sechs Jahre später. Die Sozialstation zog hier mit ein. 2003 erfolgte die Erweiterung um 20 Wohnungen. „Wir hatten noch nie Leerstand und die Nachfrage ist weiterhin groß“, so Ursel Riemann. „Ich führe dies auf das gute Konzept zurück: Die Menschen wohnen hier selbstständig – jeder kann rein und raus, wann er will – soziale Isolation wird vermieden. Längst nicht alle sind pflegebedürftig, aber wenn doch einmal Hilfe gebraucht wird, ist sie zu jeder Zeit schnell verfügbar.“ Die gesamte Anlage ist barrierefrei und auch die Wohnungen im ersten Stock lassen sich bequem mit Aufzug und Rollator erreichen.

2008 kam noch die Demenz-WG hinzu, sodass es auf dem Gelände mittlerweile insgesamt 83 Wohnungen gibt. Sie sind jeweils rund 42 Quadratmeter groß. Ursula Krause, heute 81 Jahre alt, gehört zu den noch lebenden Bewohnern, die vom ersten Tag an in der Anlage leben. Sie ist zufrieden und erinnert sich mit einem Lächeln: „Mein Sohn malte mir damals den Grundriss der Wohnung mit einem Knüppel im Sand auf – die Erst-Information. Ich bin froh, hier zu sein.“

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