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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

22. August 2017 | 20:51 Uhr

Plau am See : Zum 27. Mal Spaß der Extra-Klasse

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Udo Pries auf Erstem Platz und Gewinner des Publikumspokals. Startschuss durch Ministerpräsident Erwin Sellering

17 Teams aus Plau am See, Lübz, Goldberg, Wendisch Waren, Henstedt Ulzburg, Wismar und sogar Lüneburg kämpften am Sonnabend auf der Elde bei der 27. „Badewannenrallye“ zwischen Hühnerleiter und „Blauem Wunder“ vor mehreren tausend Zuschauern um Pokale in verschiedenen Disziplinen. Diese Zahl entspricht dem Durchschnitt der vergangenen Jahre, auf den Booten waren sogar mehr Teilnehmer als sonst. Der Erste Platz und der Publikumspokal – dieser mit überwältigender Mehrheit – gingen an Udo Pries mit seinem Modell der Hubbrücke (siehe auch Seite 10). Den Kinderpokal errang die Jugendfeuerwehr Goldberg, den Kenterpokal der Lübzer Karnevalsclub und den Erotikpokal das mit frechen Sprüchen versehene Boot von Andreas Dau und seinem Team.

Den Startschuss zu der Veranstaltung gab Ministerpräsident Erwin Sellering, der mit seiner Frau und dem knapp zweijährigen Sohn Matti nach Plau gekommen war. Auch er zeigte sich begeistert: „Es ist schön, wie für dieses große Ereignis gemeinsam in der Stadt gearbeitet wird, die Besucher Spaß haben und sicherlich auch Besucher angezogen werden, was sowohl für diese Region als auch für das gesamte Land gut ist.“

Frank Siland ist seit 2008 Präsident des Badewannenvereins. Die aus einer Schnapsidee geborene Veranstaltung sei mittlerweile eine der wichtigsten, regelmäßigen Veranstaltungen in Plau – eine „Institution in der Heimat“. Nicht zuletzt durch eigene Internet-Seite und Fernsehauftritte bundesweit bekannt geworden, sie die mecklenburgische Kleinstadt deshalb mittlerweile auch Ziel vieler weit entfernt wohnender Fans.

„Ich freue mich in jedem Jahr über die immer wieder ausgefallenen Boote“, sagt Siland. Mehrere Teilnehmer seien seit vielen Jahren dabei. Bei der Rallye geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern zum Beispiel um den besten Witz, das beste Kentern und das am meisten Freude bringende Ärgern des anderen. „Man darf die Strecke schaffen, muss es aber nicht“, so der Präsident lachend. Der Verein habe neun Mitglieder, die alles organisieren – nicht 300 und einen kleinen Vorstand, der verteilt.

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erstellt am 17.Jul.2016 | 21:00 Uhr

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