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richtfest : Ziel: In Lübz ab Ende März auch bei Norma einkaufen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

1,6 Millionen Euro für neuen Verbrauchermarkt in Blücherstraße / Gestern Richtfest

von
erstellt am 04.Feb.2015 | 22:00 Uhr

Richtfest wurde gestern für den neuen Norma-Verbrauchermarkt in der Blücherstraße gefeiert. So sich der Winter nicht verschärft, sei die Eröffnung für Ende März vorgesehen, sagt Architekt Marcel Rafi Bakhsh. Die Investitionssumme betrage insgesamt rund 1,6 Millionen Euro.

Auf dem Gelände waren früher das Kreisvolkspolizeiamt, auch nach der Wende noch die Polizei und letztlich das Staatliche Amt für Umwelt und Natur (StAUN) untergebracht. Mit der Kreiszusammenlegung stand dieses ebenfalls leer. Vom Land kaufte alles dann die Projektentwicklungsgesellschaft „Areal Ltd + Co Erste KG“. Sie errichtet den Verbrauchermarkt, in den die Firma Norma als Mieter einzieht. Dafür wird sie ihren Markt in der Feldstraße schließen, sagt Matthias Heiden, Expansionsleiter des Unternehmens.

Viele Lübzer hatten insbesondere den Abbruch des an der Straße stehenden, erst in den 1990er-Jahren zum großen Teil teuer sanierten Gebäudes in Gesprächen auch mit der SVZ kritisiert. Bürgermeisterin Gudrun Stein hat eine andere Meinung: „Norma gehörte nach der Wende zu den ersten Verbrauchermärkten in Lübz und klar war immer, dass das Unternehmen nicht immer auf dem ehemaligen Kraftverkehrsgelände bleiben wird – das es seinerzeit auch noch auf eigene Kosten dekontaminiert hat. Mit dem leerstehenden Gebäude in der Blücherstraße, für das sich kein anderer Nutzer fand, ist ein Schandfleck verschwunden und das ist gut.“

Viele Einwohner äußerten in der Tat, dass es schon mehr als genug Verkaufsfläche in Lübz gebe und man nicht noch mehr benötige, doch darüber zu entscheiden, sei nicht Aufgabe der Stadt. Wenn es das allgemeine Baurecht hergibt, könne man einen Neubau im Innenbereich kaum verhindern, hatte im Herbst schon das Bauamt in einem Gespräch mit unserer Redaktion geäußert. Der neue Markt stehe unmittelbar am Alt-Neubaugebiet, in dem der Bürgermeisterin zufolge noch viele mittlerweile betagte Erstbezieher leben. Für sie sei die Bundesstraße ein Hindernis, das sie nicht gern überqueren möchten, um dann dort einkaufen zu gehen.

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