Kultur : Zeitgeschichte mit Malala

Der Wirklichkeit in islamischen Ländern auf der Spur: Die Autorin (Wiebke Rohloff) hat ihre Schreibkrisen überwunden
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Der Wirklichkeit in islamischen Ländern auf der Spur: Die Autorin (Wiebke Rohloff) hat ihre Schreibkrisen überwunden

Das mecklenburgische Landestheater Parchim führte seine neueste Produktion „Malala - Mädchen mit Buch“ im Eldenburg Gymnasium auf.

svz.de von
22. Oktober 2015, 18:00 Uhr

Am Schreibtisch kleben Merkzettel, der Boden ist bedeckt mit Papierhütchen. Eine junge Autorin stolpert, Bücher unter dem Arm, auf die Bühne. Sie ist in Rage, das schwere Geschäft des Schreibens geht nicht so recht von der Hand. Woran sie arbeitet beziehungsweise scheitert, wird nicht ausdrücklich gesagt. Aber es scheinen politische Themen zu sein, da sie an trockenen Begriffen wie „Menschenrechtsregulierungen“ würgt, bis sie im Web vom Attentat auf Malala Yousafzai liest. Von nun beschäftigt sie sich mit Malalas Geschichte, versetzt sich in sie und in die Lage der Menschen, die in islamischen Ländern täglich mit der Angst vor dem Terror leben.

Welche Verwirrung der sogenannte Clash der Kulturen in westlichen Köpfen anrichtet, wird in diesem stark dokumentarisch ausgerichteten Stück nicht verschwiegen.

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