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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

22. November 2017 | 05:02 Uhr

Überschwemmungs-Ende : Zeit der Gully-Fontänen vorbei

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

An Regenwasserleitungen in Lübz gearbeitet, um Schwierigkeiten bei Starkregen zu verhindern / Nach einem Ausbau bisher zwei Widersprüche

von
erstellt am 08.Jan.2015 | 22:54 Uhr

Eine alte Druckrohrleitung in der Eldestraße mit einem Durchmesser von 20 Zentimetern ist zu neuen Ehren gekommen: Sie wurde reaktiviert und kann nun für die Regenentwässerung der Schmiedestraße mitgenutzt werden. In dieser wurden darüber hinaus zusätzlich Abläufe gesetzt, aus denen das Wasser nun direkt in den Sandfang der Eldestraße läuft. Vor allem bei Sturzregen werde damit der Kanal in der Mühlenstraße entlastet, sagt Rainer Timm, Leiter des Amtes für Stadt- und Gemeindeentwicklung, das auch für Baufragen zuständig ist. Früher seien bei Sturzregen an der ehemaligen Post bis zu ein Meter hohe Fontänen aus den Gullys geschossen, weshalb man sich zu den Baumaßnahmen entschlossen habe.

In der Goethestraße gab es eine ähnliche Problematik, weshalb hier Regenwasser-abläufe „gedoppelt“ (also zusätzliche Gullys eingebaut) wurden, um das Regenwasser noch vor der Feldstraße geregelt abzufangen.

Außerdem waren im vergangenen Jahr einige Reparaturarbeiten an Pflasterstraßen nötig. In Ruthen etwa wurden durch Setzungserscheinungen verursachte Absackungen beseitigt und in diesem Zusammenhang gleich die höher stehen gebliebenen Regenwassereinläufe tiefer gesetzt. Ähnliches erfolgte im Tiefen Tal, Bobziner Weg und in der Bergstraße. Dies war notwendig, weil sich unter anderem vor Grundstückseinfahrten regelmäßig Pfützen bildeten.

In der Eisenbeissstraße musste die Fahrbahn im Zufahrtsbereich der Brauerei auch 2014 repariert werden. Nebenbei laufen die Planungsvorbereitungen für den Ausbau der gesamten Straße, die schon Thema auf mehreren Ausschusssitzungen waren.

Endabgerechnet wurde inzwischen der vollzogene Ausbau Scharnhorststraße/Hinter der Worthe. Die von Anwohnern zu zahlende Gesamtbeitragssumme beträgt der Stadtverwaltung zufolge rund 94 000 Euro. Bisher sind zwei Widersprüche eingegangen. Die Höhe des von Anliegern zu überweisenden Betrages hängt jeweils unter anderem von der – gesetzlich so genannt – „bevorteilten“ Grundstücksgröße und „Identität der Nutzungsfläche“ ab. Ein Gewerbebetrieb etwa müsse wegen des größeren Ziel- und Quellverkehrs Timm zufolge mehr bezahlen als ein Privatmann.

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