zur Navigation springen
Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

21. August 2017 | 08:44 Uhr

Engagement : Wohnumfeld gemeinsam aufpoliert

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Auch in Goldberg und Gallin-Kuppentin war am Sonnabend Frühjahrsputz. Eine als Parkplatz missbrauchte Liegewiese wurde mit Felsblöcken abgeriegelt.

Beim Frühjahrsputz am Sonnabend zeigten in Golderg unter anderem auch der Leitende Verwaltungsbeamte Marko Kinski und Bürgermeister Peer Grützmacher Vorbildwirkung. Mit Pflanzenschere und Besen ausgestattet befreiten sie gemeinsam mit Hartmut Possehl vom Bauhof und mehreren Einwohnern beispielsweise nicht nur die Lange Straße von Dreck, sondern kümmerten sich auch um den Zustand der Sitzgelegenheiten vor allem am Friedhof und in den Gehwegbereich ragende Äste. „Solche Aktionen bieten die Möglichkeit, direkt Unterstützung für die eigene Stadt zu leisten und sich zu vergegenwärtigen, dass ihr äußeres Erscheinungsbild auch in der Verantwortung jedes Einzelnen liegt“, so der Bürgermeister gegenüber der SVZ. Das Achten auf Ordnung wie auch von Sachwerten, was oft ineinander übergreife, sollte sowohl grundlegend zuhause als auch fortführend in der Schule dazugehören. Der Alltag belege, dass es diesbezüglich noch einiges zu tun gibt, wenngleich Goldberg kein übermäßig negatives Beispiel für Verschmutzung sei. Ein paar mehr Teilnehmer hätte sich Grützmacher am Sonnabend gewünscht.

Rund ging es am Sonnabend in selber Sache auch in der Gemeinde Gallin-Kuppentin. Zu den schätzungsweise 60 Freiwilligen in allen Ortsteilen gehörte auch Gemeindevertreter Jürgen Zellin, der sagt: „Die Müll-Situation war zwar schon schlimmer, aber es liegt immer noch zuviel herum. Egal, ob Schrott, Haus- oder Schlachtabfälle.“ Nicht schlecht staunten die Helfer zum Beispiel, als sie am Sonnabendmorgen in Gallin vier neu dort abgelegte, alte Autoreifen fanden.

Am dortigen Rosengarten wurden die Pflanzen ausgeschnitten und Rankgitter aufgestellt, aus Kuppentin brachten Teilnehmer Baumaterial für den Steg nach Gallin, in Penzlin, wo man immer öfter benutzte Erwachsenenwindeln finde, wurden die Gemeindestraßen gesäubert und am Denkmal für die Bodenreform in Daschow sind die Bäume beschnitten.

Einen Riegel vorschieben wollten die Bewohner außerdem der Angewohnheit von Anglern, ihre Autos auf der Liegewiese an der Badestelle zu parken. „Wir haben versucht, den Bereich mit Pfählen abzutrennen, doch die waren schon nach einem Tag wieder weggerissen“, berichtet Zellin. Die neuen Hindernisse sind von anderer Qualität: Acht zwischen 600 und 800 Kilogramm schwere Findlinge. Nach der Arbeit gab es für alle Helfer ein gemeinsames Mittagessen.

zur Startseite

von
erstellt am 13.Apr.2014 | 09:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen