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21. November 2017 | 05:52 Uhr

B192 gesperrt : Wohnhaus in Goldberg abgebrannt

vom

49 Kameraden von drei Wehren im Einsatz. Während der Löscharbeiten war die B 192 voll gesperrt. Brandstiftung nicht ausgeschlossen

svz.de von
erstellt am 29.Dez.2015 | 07:33 Uhr

Ein Feuer vernichtete gestern Morgen ein leer stehendes Wohnhaus in Goldberg. Personen wurden nicht verletzt.

Es war gegen 4.30 Uhr, als die Sirenen die Kameraden der Goldberger Freiwilligen Feuerwehr zum Einsatz riefen. Ein Passant, der zu dieser Zeit auf dem Weg zur Arbeit war, hatte auf der  Langen Straße Brandgeruch festgestellt und das Feuer bemerkt. Umgehend alarmierte er die Feuerwehr. Als diese  wenig später anrückte,  schossen die Flammen bereits meterhoch in den nächtlichen Himmel und die Funken setzten benachbarte Bäume in Brand. „Wir brauchen Hilfe, sonst brennen weitere Häuser“, lautete die erste Einschätzung der Einsatzleitung vor Ort. So wurden auch die Kameraden der Löschgruppen Wendisch Waren und Diestelow sowie der Wehren aus Dobbertin und Plau am See alarmiert. Letztere war wertvoll, da diese Wehr über eine Drehleiter verfügt und somit die Brandbekämpfung effektiver erfolgen kann. Da in unmittelbarer Nähe die Mildenitz die Lange Straße unterquert, konnte hier das benötigte Löschwasser dem Fluss entnommen werden.

„Die Rauchentwicklung machte uns zu schaffen und die Kameraden mussten unter Atemschutz agieren. Froh sind wir, dass wir den Funkenflug eindämmen konnten, der war doch ziemlich stark“, so Einsatzleiter und Goldbergs Wehrführer Daniel Kühne. Im Laufe des Löscheinsatzes stürzten der Dachstuhl sowie der aus Fachwerk bestehende Giebel ein. Übrig blieben am Ende nur noch die Grundmauern des eingeschossigen Gebäudes. Das links nebenstehende Gebäude, ebenfalls leer und zum Verkauf stehend, konnte durch den schnellen Einsatz der Feuerwehren vor dem Übergreifen der Flammen geschützt werden.

Zur Brandursache kann noch nicht viel gesagt werden, die Beamten des Kriminaldauerdienstes waren noch am Morgen an der Brandstelle und haben die Ermittlungen wegen des Verdachtes der Brandstiftung aufgenommen.

Die Lange Straße, die als Bundesstraße 192 die Mildenitzstadt durchzieht, war in dem Bereich bis 8 Uhr voll gesperrt. Pkw-Fahrer konnten innerörtlich den Abschnitt umfahren; größere Lkw  mussten die Mildenitzstadt  weiträumig  umfahren. Mit der nötigen Nachbereitung und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft dauerte der Einsatz für die Feuerwehrkameraden viereinhalb Stunden.

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