Havarie in Plau am See : Wohngebiet am Sonntag ohne „Osterwasser“

Weil dieser zunächst eingesetzte Mini-Bagger nicht bis in die notwendige Tiefe reichte, wurde ein größerer angefordert, der schnell zur Verfügung stand.
Weil dieser zunächst eingesetzte Mini-Bagger nicht bis in die notwendige Tiefe reichte, wurde ein größerer angefordert, der schnell zur Verfügung stand.

Wegen eines Rohrbruchs kam in 200 Haushalten einen Tag lang kein Tropfen mehr aus den Hähnen.

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28. März 2016, 21:00 Uhr

Den Ostersonntag haben sich die Bewohner des Neubaugebietes Am Vogelsang sicher anders vorgestellt, denn gegen 6.15 Uhr riss dort eine Trinkwasserleitung und die Straße wurde überflutet. Wichtiger: Kein Tropfen kam aus dem Hahn mehr – und das den ganzen Tag lang. Betroffen waren Bereiche bis Broock. Doch während die Dörfer wegen einer vorhandenen Ringleitung relativ schnell wieder Wasser hatten, blieb es für rund 200 Haushalte Am Vogelsang lange trocken.

Mitarbeiter des Wasser- und Abwasserzweckverbandes (WAZV) Parchim waren schnell vor Ort, nachdem die ersten Meldungen eingetroffen waren, um den Schaden zu beheben. Doch das gestaltete sich relativ schwierig. Ein kleiner Bagger kam zum Einsatz, der jedoch zu klein war, so dass größere Technik zum Einsatz gebracht werden musste. „Wir haben gute Partner wie den Tief- und Kulturbau TuK GmbH in Schwerin, die uns einen größeren Bagger per Tieflader zu Hilfe schickten“, so der technische Leiter beim WAZV, Olaf Dommack, der ebenfalls vor Ort war. Trotz der großen Technik konnte das Ziel, am frühen Nachmittag den Schaden behoben zu haben, nicht erreicht werden. „Erst gegen 19.50 Uhr stand wieder Trinkwasser zur Verfügung. Die Leitung aus PVC-Kunststoff war in über drei Metern Tiefe auf rund zwei Meter längs bis zur Muffe aufgerissen“, erklärt Dommack. Warum die Leitung defekt wurde, ist nicht bekannt. Die Arbeiten haben nach der Reparatur noch bis etwa 22.30 Uhr gedauert, denn die beiden ausgebaggerten Baugruben mussten auch wieder verfüllt werden.

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