Verkehr : Winterdienst kennt keinen Schlaf

Bauhofleiter Erich Stecker im städtischen Salzlager Fotos: Ilja Baatz
Bauhofleiter Erich Stecker im städtischen Salzlager Fotos: Ilja Baatz

Winterdienst-Mitarbeiter der Stadt Lübz rund um die Uhr im Einsatz. Viele Privatleute schieben Schnee illegal auf die Straße.

svz.de von
01. Februar 2016, 19:00 Uhr

Wenn die Wettervorhersage Anlass zu Beobachtung gibt, beschäftigt sich der dafür eingeteilte Mitarbeiter des Bauhofes zwischen 3 und 4 Uhr morgens damit. Haben Schnee und Eis zugeschlagen, informiert er seine Kollegen, die dann ausrücken. „In solchen Phasen schläft kaum jemand ruhig. Aber man kann sich auf die Mannschaft verlassen“, sagt Bauhofleiter Erich Stecker.

Bisher 48,5 Tonnen Streusalz verbraucht

Zur Verfügung stehen ein kleiner Traktor für Geh- und Radwege, ein Transporter und ein kleiner Lkw, alle mit Schiebeschild und Streuaufsatz in unterschiedlicher Größe ausgerüstet. Verbraucht wurden in diesem Winter bisher rund 48,5 Tonnen Salz. Allein am 8. Januar waren es mit sechs Tonnen für einen Tag ungewöhnlich viel, was darin begründet liegt, dass es geschneit und geregnet hatte und die Fahrbahnen deshalb spiegelblank waren. „Für einen ganzen Winter rechnet man mit etwa 90 bis 100 Tonnen“, so Stecker. „65 liegen noch im Lager.“

Ein Problem für den Winterdienst sei, dass vor allem Eigentümer von Einfamilienhäusern den Schnee von den Gehwegen vor ihrem Grundstück komplett auf die Straße schaufeln. Jeder solle sich darüber bewusst sein, dass es sich dabei um einen strafbaren, gesetzlich festgelegten gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr handele.

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