Medizin : Wenn die Pumpe an Kraft verliert

Dip.-Ing. (FH) Heike Retzlaff  (M.) schult Ärzte und Schwestern an biomedizinischen Geräten, wie Defibrillatoren oder Infusionsgeräten.
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Dip.-Ing. (FH) Heike Retzlaff (M.) schult Ärzte und Schwestern an biomedizinischen Geräten, wie Defibrillatoren oder Infusionsgeräten.

KMG-Klinik Plau am See unterstützt kostenlose Veranstaltungsserie der Deutschen Herzstiftung mit Vortragsreihe und Coaching

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15. November 2017, 21:00 Uhr

Olaf Finger nimmt sich Zeit für sein Coaching. Step by Step führt er gerade eine Gruppe von Schwestern durch die Bedienung des automatischen externen Defibrillators, demonstriert, erläutert, worauf zu achten ist, dann sind die Schwestern dran. „Noch ein wenig tiefer durchdrücken“, korrigiert er einen der häufigsten Fehler bei der Reanimation nach Herzstillstand. „Denken Sie dran, wirklich falsch machen können Sie nichts. Fatal wäre, im Ernstfall gar nichts zu tun.“

Finger, der beim berliner Medizintechnikhersteller Jochummed beschäftigt ist, beherrscht den AED aus dem Effeff. Das macht ihn zum gefragten Mann bei Schulungen. Auch im Plauer KMG-Klinikum, wo er Schwestern, Pfleger und Therapeuten nicht zum ersten Mal unterweist. „Für unsere Mitarbeiter ist diese Schulung Pflicht. Denn dass medizinisches Personal den AED anzuwenden weiß, wird erwartet, nicht zuletzt von den Krankenkassen“, erklärt Chefarzt Dr. Hartmut Brauer. Das Engagement seiner Klinik geht aber weit darüber hinaus. Das Training an dem kleinen Kasten, der mittlerweile deutschlandweit schon in vielen öffentlichen Einrichtung zugängig installiert ist, und der so viel kann – in erster Instanz Leben retten, in zweiter Gehirnschäden vermeiden – ist Bestandteil der diesjährigen Herzwochen.

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