zur Navigation springen

Spielsachen und kleidung : Wenn die Kleinen schnell wachsen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Der Baby- und Kindersachenbasar im Plauer Jugendzentrum war gut besucht. Längst müssen es keine ladenneuen Sachen für die Kleinen sein.

svz.de von
erstellt am 28.Okt.2015 | 07:00 Uhr

PLAU AM SEE Seit 1998 gibt es im Plauer Kinder- und Jugend-Zentrum den Baby- und Kindersachen-Markt. Im Frühjahr hauptsächlich mit Sommersachen bestückt, waren jetzt bei der neunten Auflage am vergangenen Samstag hauptsächlich Wintersachen gefragt. Beim städtischen Jugendpfleger Tom Küstner und der Helferin Anne Sarah Schönemann liefen die Fäden der Organisation zusammen. In der Cafeteria half außerdem Heike Hartung aus.

Der Plauer Herbstmarkt lebt vom Engagement ihrer Beschickerinnen. Mehr als 20 waren es, die ihre Angebote in der Sporthalle des Plauer Kinder-und Jugendzentrums ausgebreitet hatten. Darunter eine Mutter, denen ihre vier erwachsenen Kinder inzwischen zehn Enkel beschert haben. „Deren Kleidung ist einfach zu klein geworden.“ Andere Mütter wiederum schwören auf gebrauchte Kleidung, weil sie durch mehrfaches Waschen kaum noch Textilchemiklalien enthält.

„Wir erheben keinerlei Standgebühren“, betonte Küstner. Er könne sich deshalb vorstellen, so der Jugendpfleger, dass Anbieterinnen dafür im Gegenzug beispielsweise Kuchenspenden anbieten, die dann in einer Cafeteria im Zentrum kostenlos verausgabt werden, „um eine gemütliche Atmosphäre zu fördern“. Für Küstner ist nämlich der familiäre Charakter der Veranstaltung ein Lob wert. „Viele Anbieterinnen bringen ihre Kinder mit.“ Der Jugendpfleger plant außerdem, dies durch ein Spielzimmer mit betreuten Angeboten oder durch eine Krabbelfläche inmitten der Sporthalle zu unterstützen. „Auch ein ständiger Tauschraum für Baby- und Kindersachen im Plauer Kinder- und Jugend-Zentrum wäre eine gute Sache.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen