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Zeitung für Lübz, Goldberg, Plau

18. November 2017 | 17:14 Uhr

Ideen erwünscht : Was wird aus der Langen Straße 80?

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

Bauausschussmitglieder diskutieren zukünftige Nutzung: Bibliothek, Gastronomie oder etwas ganz anderes

von
erstellt am 30.Jan.2015 | 21:00 Uhr

Die Fenster im Untergeschoss sind mit Brettern zugenagelt, im oberen Bereich des Hauses sind die Fensterscheiben teilweise zerbrochen, vom Glanz dieses Hauses in der Langen Straße 80 in Goldberg ist nicht mehr viel übrig. Was aber soll mit dem Gebäude passieren? Diese Frage stellten sich nun auch die Mitglieder des Ausschusses für Bau, Liegenschaften, Stadtentwicklung und Wirtschaft der Mildenitzstadt. „Das Gebäude, um das es geht, ist sicherlich hinlänglich bekannt. Das Haus wurde vor geraumer Zeit von der Stadt übernommen“, erzählt Gerd Wüster, Bauamtsleiter im Amt Goldberg-Mildenitz. „Es besteht dringender Handlungsbedarf“, verdeutlicht Gerd Wüster.

Ein Nutzungskonzept muss für die ehemalige Gaststätte erarbeitet werden. In der jüngsten Ausschusssitzung haben die Mitglieder, berufene Stadtvertreter wie sachkundige Einwohner, gemeinsam mit Mitarbeitern des Goldberger Bauamtes über Möglichkeiten gesprochen.

Das Haus in der Langen Straße 80 ist mit weiteren Gebäuden, die in die Heinrich-Eingrieber-Straße stehen verbunden. Diese Gebäude müssen abgerissen werden. „Für den Abriss haben wir bereits eine Zusage auf Städtebaufördermittel“, erklärt Gerd Wüster den Bauausschussmitgliedern.

Das Hauptgebäude in der Langen Straße soll erhalten bleiben. „Im Bauamt ist die Idee gewachsen, in das Gebäude die Stadtbibliothek unterzubringen“, erläutert Anett Voß, Mitarbeiterin im Bauamt. Die Bibliothek muss voraussichtlich der Umsetzung des neuen Museumskonzeptes und der Sanierung des Natur-Museums weichen.

Die Mehrheit der Bauausschussmitglieder spricht sich aber für die Suche nach einem Mieter oder Pächter aus. „Es wäre begrüßenswert, eine funktionierende Gastronomie zu finden, die sich an diesem Standort in Goldberg etabliert. Doch zunächst sollten wir den Abriss der hinteren Gebäude vorantreiben“, sagt der Ausschussvorsitzende, Hartmut Wenger. Bauamtsleiter Gerd Wüster: „Das Ministerium geht nach dem Abriss von einer Sanierung des Gebäudes aus.“ Doch dafür müssen jetzt gemeinsam Ideen gesammelt werden. „Wir nehmen gern Vorschläge entgegen“, so Anett Voß.  

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