Jugendcamp : Was mache ich bei Verbrühungen?

Erste Hilfe bei Verbrühungen – auch das lernten die Jugendlichem im Camp.
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Erste Hilfe bei Verbrühungen – auch das lernten die Jugendlichem im Camp. Fotos: DRK-Kreisverband parchim

Diese und weitere Fragen wurden im Camp des Jugendrotkreuzes in Barkow geklärt. Zwölf Mannschaften nahmen am Camp teil

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12. Juli 2014, 12:00 Uhr

Wie setzt man einen Notruf richtig ab? Wie viel Teer hat man in seiner Lunge, wenn man regelmäßig raucht? Wie funktioniert der Wasserkreislauf? Und wie viele Staaten haben eigentlich die Genfer Abkommen ratifiziert? Diesen und vielen weiteren kniffligen Fragen stellten sich zwölf Mannschaften des Jugendrotkreuzes Parchim in Barkow. In vier verschiedenen Altersstufen, die von 6 bis 27 Jahre reichen, treten die Teams aus dem gesamten Gebiet des DRK Kreisverband Parchim einmal im Jahr gegeneinander an. Das Schuljahr über wird in den regionalen Gruppen geübt, gelernt, geschminkt, gelacht und gemeinsam vorbereitet. Alle etwa 70 Kinder und Jugendlichen warten mit Spannung auf den Tag des Wettkampfes, um ihr Wissen und Können unter Beweis stellen zu können.

Um 10 Uhr ging es auf den Parcours, der wie üblich durch das gesamte Dorf Barkow verlief. Pünktlich zur Eröffnung durch den Vorstandsvorsitzenden Wolfram Reisener und die Kreisleiterin Anke Pohla hatte der Wettergott Erbarmen und stellte den Regen ein. Die Mannschaften absolvierten die 14 Stationen, die sich mit Rot-Kreuz-Wissen, über verschiedene Verbände, Knobelaufgaben, Sport und Spiel, Naturwissen bis hin zu Suchtverhalten erstreckten. Besonders spannend waren die Erste-Hilfe-Stationen, an denen realistisch geschminkte Kinder verschiedene Situationen nachstellten. Die Mannschaften sollten situationsgerecht handeln und die vermeintlich verletzten Personen behandeln. Am Ende des Parcours angelangt, fuhren die Mannschaften zurück ins Ferienlager, das dem JRK freundlich zur Verfügung gestellt wurde von seinem neuen Besitzer Jürgen Meyer.

Das Abendessen vom Grill, war sehr lecker. Nach dem Essen versammelten sich alle Teilnehmer und Betreuer auf dem Dachboden des Hauses, um gemeinsam die Sieger mit Medaillen, Pokalen und Urkunden zu ehren. Zuvor gab es von der Kreisleitung noch ein persönliches Dankeschön für ein besonderes Engagement. Mittlerweile ist die Vergabe von Goldmedaillen an ausgewählte Betreuer, Schiedsrichter oder Gäste zu einer schönen Tradition geworden.

Die Organisatoren sich allen dankbar, die das diesjährige Camp mit ihrer Zeit, mit Geld oder Sachleistung unterstützt haben. Seitens des Kreisverbandes wurde auch ein Dankeschön gerichtet an alle Schiedsrichter, Mimen, Köche, Essenausgeber , Zeltbauer, Fahrzeugführer, Fahrzeugausleiher, Anwohner, Eltern, Großeltern, Betreuer, Daumendrücker und allen anderen Unterstützer, die ihre Zeit und ihre Fähigkeiten für das Camp gegeben haben und es somit zu einem Erfolg haben werden lassen.









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